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Geschenke aus der Küche Vorspeisen und Snacks

Vegane Rosmarin-„Käse“-Cracker

8. Dezember 2016
Rosmarin-Käse-Cracker-vegan

Es gibt immer so einen Punkt in der Vorweihnachtszeit, da wird mir alles zu süß. Zu viele Kekse, Punsch, Kuchen, Schokolade. Dann sehne ich mich nach etwas Salzigem aber um mich herum ist außer Christstollen und Vanillekipferl nichts in Sicht.

Für genau diese Zucker-Overload-Momente rund um Weihnachten ist das heutige Cracker-Rezept gedacht: Weihnachtskekse in salzig sozusagen. (Sie schmecken aber natürlich das ganze Jahr über als knusprige Knabberei!)

Das Rezept erschien zum ersten Mal vor zwei Jahren im twoodledrum Adventskalender und hat es aus irgendeinem Grund nie bei mir auf den Blog geschafft. Da ich es aber, wie gesagt, super wichtig finde, auch ein paar herzhafte Knabbereien im Repertoire zu haben, wollte ich es euch nicht länger vorenthalten und präsentiere hiermit die zweite Auflage mit neuen Fotos 🙂

Käse, Käse, Käse!

Ich habe eine totale Schwäche für Käsegebäck! Da die Cracker vegan sind, ist natürlich kein richtiger Käse drin. Sie schmecken aber trotzdem verdächtig käsig und oberlecker, und das liegt an einer meiner liebsten veganen Geheimwaffen: Hefeflocken! Die hübsche gelbe, goldfischli-like Farbe bekommen die Cracker durch den Maismehl-Anteil.

Vegan-Cheese-Crackers-Processvegan-cheese.crackers-2
Den Teig liebe ich, weil er sich so toll verarbeiten lässt. Ihr könnt natürlich auch Figuren ausstechen, aber ich mag die quadratische Form sehr gern und außerdem geht die Zubereitung so auch unglaublich schnell. (Und man muss sich nicht mit so vielen Teigresten herumschlagen und 100x neu ausrollen!)

Mein liebster „Serviervorschlag“: Cracker und Rotwein 🙂 So lasse ich es mir an Winterabenden gerne gut gehen.

Und, ich hab es ja oben schon angedeutet: Die Cracker sind ein tolles Geschenk aus der Küche! Nicht jeder steht auf Süßigkeiten, bekommt aber trotzdem zu Weihnachten so einiges an Süßkram geschenkt. Mit den Rosmarin-Crackern macht ihr auch den salzigen Typen eine Freude.

5.0 from 1 reviews
Vegane Rosmarin-"Käse"-Cracker
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Zeit gesamt
 
Zutaten:
  • 3 Stängel Rosmarin, die Nadeln abgezupft und fein gehackt (alternativ 3 TL getrockneter Rosmarin)
  • 310 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Knoblauchgranulat
  • 1 gestrichener TL Zwiebelgranulat
  • 2 TL Meersalz
  • 5 EL Hefeflocken
  • 90 g Maismehl
  • 8 EL Olivenöl
  • ca. 16-20 EL Wasser
So wird's gemacht:
  1. Backrohr auf 180° Ober-und Unterhitze vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Olivenöl zugeben und verrühren, bis der Teig krümelig ist. Esslöffelweise Wasser untermischen bis die Masse gut zusammenhält und zu einem glatten Teig kneten. (Mit 16 EL Wasser beginnen und bei Bedarf noch mehr zugeben).
  2. Auf einer leicht bemehlten Fläche portionsweise ca. 2 mm dick ausrollen, zu einem Rechteck schneiden (die abgerundeten Kanten abschneiden), mit einer Gabel einstechen. Das Teigrechteck in kleinere Quadrate oder Rechtecke schneiden.
  3. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Cracker darauf verteilen und im vorgeheizten Backrohr 20 – 25 Minuten goldbraun backen.
  4. Die Cracker einige Stunden auskühlen lassen und anschließend luftdicht verschlossen aufbewahren.

 

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  • Reply
    Kirschbiene
    10. Dezember 2016 at 18:26

    Huhu Elisabeth,
    herzhaftes Gebäck finde ich ebenfalls toll. Wären diese Cracker glutenfrei, würde ich sie glatt ausprobieren – mein Mann lässt für Salziges nämlich jeden Keks und Kuchen links liegen ;-). Bei mir ist es eher umgekehrt, doch ich weiß genau, was du meinst: Vor allem in der (Vor)Weihnachtszeit geht es oft viel süßer zu als sonst und man lechzt manchmal regelrecht nach etwas Herzhaftem :-).
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Reply
      Elisabeth
      11. Dezember 2016 at 08:45

      Liebe Bianca,
      ich könnte mir vorstellen, dass die Cracker auch mit Hafermehl gut funktionieren, oder vielleicht einer Mischung aus Hafer und Buchweizen? Da bist ja eher du die Expertin 🙂 Ich hab es selbst leider noch nicht ausprobiert, aber vielleicht starte ich beim nächsten Mal einen Test…
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

      • Reply
        Kirschbiene
        11. Dezember 2016 at 13:59

        Huhu Elisabeth,
        mir fällt gerade ein, dass ich noch eine fertige glutenfreie Mehlmischung von „Bob’s Red Mill“ hier habe – die könnte ich ja glatt verwenden ;-). Ganz ohne Bindemittel (weil ja das Gluten fehlt) und das richtige Mischungsverhältnis von Mehl zu Stärke (wie z. B. Maisstärke) werden die Cracker sonst wohl nicht funktionieren und zerbröseln. Mensch, jetzt muss ich wohl wirklich ran ans herzhafte Backen, hihi. Aber meinen Mann wird’s freuen … Ach ja, wie viele Cracker ergibt das Rezept denn ungefähr?
        Liebe Grüße
        Bianca

        • Reply
          Elisabeth
          12. Dezember 2016 at 14:12

          Liebe Bianca,
          das klingt super! Ich bin gespannt, ob es glutenfrei auch gut klappt! Lass doch mal hören, wie du es gemacht hast, wenn du die Cracker abwandelst 🙂
          Ich hab die Cracker leider nicht gezählt, aber es wird etwa ein großes Backblech voll.
          Liebe Grüße,
          Elisabeth

  • Reply
    Kirsten
    11. Dezember 2016 at 20:02

    LIebe Elisabeth,

    haha ja, den „Alles zu süß“-Moment kenne ich auch, alle Jahre wieder! Dieses Jahr zieht er sich bei mir irgendwie sogar schon durch die ganze Adventszeit, so dass ich, wenn ich mein Stückchen Schokolade aus dem Adventskalender gegessen hab, irgendwie den ganzen Tag versorgt bin… Deine leckeren salzigen Kekse kämen wir daher genau recht, denn auf Salzgebäck & Co. habe ich riesigen Appetit zurzeit. Ob ich sie noch vor Weihnachten backen kann, ist leider fraglich, denn um mich rum gibt es noch einige Süßigkeitenliebhaber, die versorgt und beschenkt werden wollen – aber spätestens für den Januar ist das Rezept notiert!

    Liebe Grüße,
    Kirsten

    • Reply
      Elisabeth
      12. Dezember 2016 at 14:13

      Liebe Kirsten,
      ja da sind wir uns wohl ähnlich ^^ Immer wenn ich Schokolade-Kalender hatte, blieb die Füllung sogar teilweise übrig.
      Die Cracker schmecken natürlich auch im Januar noch gut keine Sorgen 🙂
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    11. Dezember 2016 at 20:28

    Super, wird direkt abgespeichert. Leider sind ja viele solcher Cräcker nicht vegan, weil dann oft MIlchpulver oder so was unnötiges drin ist. Gut, Käsecräcker sind ja dann so oder so nicht vegan, hihi! Jetzt werd ich Maismehl besorgen…Ist das für den Geschmack, oder die Konsistenz?
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reply
      Elisabeth
      12. Dezember 2016 at 14:15

      Liebe Krisi,
      ja stimmt, das leidige Milchpulver! Das Maismehl habe ich für eine schönere (gelbere) Färbung genommen. Ich schätze, es geht auch ohne, aber getestet habe ich es noch nicht.
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Jenni
    12. Dezember 2016 at 08:14

    Liebe Elisabeth,

    ein wunderbares, herzhaftes Keksrezept! Solche ähnlichen Cracker habe ich auch schon öfter gemacht und sie sind irgendwie immer etwas Besonderes – keksig, aber doch nicht süß. Und schnell weggefuttert werden sie meistens ebenfalls. 🙂
    Vielleicht sollte ich auch endlich mal ein herzhaftes Keksrezept verbloggen – aber zunächst kommen noch an die drei typisch weihnachtskeksig-süße Rezepte. Noch haben wir davon nicht genug. 😉

    Hab einen schönen Wochenstart!
    Jenni

    • Reply
      Elisabeth
      12. Dezember 2016 at 14:17

      Liebe Jenni,
      vielen Dank! Bei uns leben die Cracker auch nie lange 🙂 Auf ein herzhaftes Keks-Rezept von dir wäre ich auch gespannt! Von den süßen Keksen habe ich aber auch noch nicht genug, ich brauche nur ab und zu etwas Salziges zum Ausgleich 😀
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Marion
    22. September 2017 at 18:26

    Einfach nur mega-lecker!! Vielen Dank für das tolle Rezept.
    Sie schmecken übrigens auch richtig genial mit Roggen-Vollkornmehl.
    LG Marion

    • Reply
      Elisabeth
      30. September 2017 at 12:32

      Liebe Marion,
      ach das freut mich sehr, vielen Dank für einen lieben Kommentar und den Tipp, dann werde ich sie auch mal mit Roggenmehl backen 🙂
      LG, Elisabeth

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