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Süßes

Vegan for Fett: Peanutbutter – Oreo – Cheesecake

31. Mai 2016
Veganer Oreo Cheesecake

Die gesunden Süßkartoffel-Brownies in Ehren, aber manchmal habe ich Lust auf einen richtig reichhaltigen Junkfood-Kuchen. In der veganen Szene habe ich in letzter Zeit den Eindruck, dass alles nur noch raw, zuckerfrei, glutenfrei und vollkornig ist. Versteht mich nicht falsch, ich esse selbst gerne gesund weil mein Körpergefühl dann einfach ein viel besseres ist und meine Beziehung zu den oben erwähnten Süßkartoffel-Brownies von Deliciously Ella kann man nur als tiefste Verehrung bezeichnen. ABER ich finde es wichtig, dass nicht das falsche Bild entsteht, es gäbe NUR diese Art von veganer Küche. Daher als Gegenbeweis heute dieser Erdnussbutter-Cheesecake mit Oreos: Er ist süß, saftig, definitiv nicht fettarm und einfach fabulös lecker. Und das wichtigste: Er kommt richtig gut an. Wer wird denn auch nicht schwach bei dem Anblick 😀

Zwei meiner liebsten Naschereien, Erdnussbutter und Oreos, sind hier glücklich vereint mit einem meiner liebsten Kuchen ever, dem Cheesecake. Wenn so viele gute Dinge auf einander treffen, kann das Ergebnis nur ein Erfolg werden, oder?

Die Oreos befinden sich tatsächlich überall im Kuchen: Der Boden besteht aus zerkrümelten Oreos, in die Cheesecake-Masse werden zerbrochene Oreos gemischt und obendrauf auf den fertigen Kuchen kommt als krönender Abschluss natürlich noch ein Oreo-Topping.

Die Cheesecake-Masse hat es mir ganz besonders angetan denn sie schmeckt richtig fein und saftig und wird genau richtig fest. Außerdem braucht ihr keine Spezialzutaten wie Seidentofu, veganen Creamcheese o.Ä. und auch keine lange Vorlaufzeit (Sojajoghurt wird nicht abgetropft). Ich schätze Kuchen, die man schnell mal spontan in den Ofen schieben kann, ohne 24h vorher schon etwas vorbereiten zu müssen. Überhaupt hält sich der Arbeitsaufwand sehr in Grenzen und der Kuchen ist schnell und ohne viel Tam-Tam gebacken. Die Masse ist übrigens die aus dem Russischen Zupfkuchen hier, den ich seit Jahren immer wieder mal backe (gelingt jedes Mal super). Ich habe lediglich die Margarine durch Erdnussbutter ersetzt und noch etwas Vanille hinzugefügt. Der Erdnussbutter-Geschmack hält sich unaufdringlich im Hintergrund, rundet den Kuchen aber sehr schön ab.
Veganer Oreo Cheesecake

Peanutbutter Oreo Cheesecake

Zutaten für eine Springform (26cm Durchmesser):

Boden:

26 Oreo-Kekse
1/3 cup Kokosöl, geschmolzen (alternativ Margarine)
etwas Margarine zum Fetten der Form

Cheesecake-Masse:

500g Sojaghurt natur
125g Erdnussbutter, creamy (NICHT Erdnussmus)
120g Rohrohrzucker (oder weißer Zucker)
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 EL Sojamehl
4 EL Sojamilch
etwas gemahlene Vanille (optional)
12 Oreo-Kekse

Topping:
ca. 60g Zartbitterschokolade
8 Oreo-Kekse

Vegan Oreo Cheesecake

Die Springform mit Margarine einfetten, vor allem die Seiten gut fetten. Backrohr auf 160° Umluft vorheizen.

Für den Boden die Oreos (inklusive weißer Füllung) im Blitzhacker zerkleinern, bis sie eine feinbröselige Konsistenz haben (siehe Bild). Mit dem geschmolzenen Kokosöl mischen. Die Masse in die vorbereitete Springform geben, gleichmäßig am Boden verteilen, mit einem Löffel oder Glas gut andrücken und in den Kühlschrank stellen.

Für die Cheesecakemasse zuerst Vanillepuddingpulver, Sojamehl und etwa die Hälfte des Zuckers gut mischen, dann mit Sojamilch glattrühren. Mit dem Schneebesen Erdnussbutter unterrühren sodass eine glatte Masse entsteht. Sojajoghurt, restlichen Zucker und Vanille unterrühren. Die 12 Oreos in grobe Stücke brechen und unter die Cheesecakemasse heben.

Kuchenboden aus dem Kühlschrank holen, Chessecakemasse gleichmäßig in die Form gießen. Eventuell ungleichmäßig verteilte Oreo-Stücke noch etwas besser verteilen. Im vorgeheizten Backrohr 75 Minuten backen. Nach 25 Minuten Backzeit mit Alufolie abdecken!

Nach Ende der Backzeit vollständig auskühlen lassen. Dann die 8 Oreos für das Topping in Stückchen brechen. Die Schokolade über Wasserdampf schmelzen lassen. Oreo-Stückchen auf dem Kuchen verteilen und mit geschmolzener Schokolade verzieren. (Das verhindert auch, dass die Oreos nachher zu leicht wieder abfallen).

In den Kühlschrank stellen und Schokolade fest werden lassen.

Veganer Oreo Cheesecake 3

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  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    31. Mai 2016 at 20:31

    Mhh der Chessecake sieht köstlich aus und ich musste so lachen bei deinem Titel, herrlich;) Ich persönlich erlaube mir ja nie etwas, als Veganerin muss man da streng leben und nur Grünzeug essen, hihi;) (Ich hoffe du hast die Ironie daraus gelesen;))
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reply
      Elisabeth
      2. Juni 2016 at 08:49

      Haha Krisi, ja ja vegan ist strenge Löwenzahn- und Salatdiät mit noch etwas Rohkost vielleicht 😉
      Und jetzt halt auch noch Cheesecake <3
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Jenni
    31. Mai 2016 at 22:31

    Liebe Elisabeth!

    „Vegan for Fett“ – hach, wunderbar! 🙂
    Jetzt weiß ich auch, was mit diesen beiden unverschämt leckeren Zutaten passiert ist – ein optisches Gedicht ist dieser Kuchen – ich könnte jetzt schon Mundwasser im Überfluss produzieren, wenn ich ihn nur anschaue!
    Die Zutaten sagen mir zwar nicht so sehr zu – das weißt du aber sicherlich -, doch ich finde, das wäre wirklich mal ein Grund, so richtig zu sündigen! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Elisabeth
      2. Juni 2016 at 08:52

      Hallo Jenni,
      ja die Optik macht mich auch total glücklich, nicht nur der Geschmack 😉 Und ich weiß ja, gesund ist was anderes und jeden Tag könnte ich den auch nicht essen, aber ab und zu ist das schon was Feines 😀
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Kirschbiene
    1. Juni 2016 at 16:50

    Huhu Elisabeth,
    bei dem Titel dieses Postings musste ich echt lachen :-). Oreos habe ich früher geliebt, aber wegen Gluten sind die nix mehr für mich. Ich muss aber zugeben, ich bin auch generell auf „die andere Seite der Macht“ gerutscht und begeistere mich fast ausschließlich nur noch für die vollkornigen, glutenfreien und – ganz klar – industriezuckerfreien – Leckereien. Was nicht heißt, dass die ohne Kalorien oder Fett oder Zucker daherkämen, es sind halt „andere“ Kalorien. Aber wem erzähle ich das :-). Deinen Oreokuchen finde ich trotzdem wunderschön und ich gehe jede Wette ein, dass er lecker ist. Wie so manchmal im Leben heißt es hier halt: „Nur anschauen, nicht anfassen.“
    Liebste Grüße
    Bianca

    • Reply
      Elisabeth
      2. Juni 2016 at 08:58

      Liebe Bianca,
      Ich bin ja auch immer mehr Fan von der gesunden Bäckerei weil ich einfach merke, dass ich mich viel besser damit fühle. Schmecken tut es ja auch grandios, vor allem wenn man den weniger süßen Geschmack schon lieben gelernt hat. Ich hab nur manchmal das Bedürfnis der Allgemeinheit sozusagen zu zeigen, dass der „vertraute“ Geschmack auch vegan geht.
      Ab und zu esse ich dann gerne so eine Industrie-Bombe und kehre nachher froh wieder zu gesünderen Süßigkeiten zurück 🙂
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

      • Reply
        Kirschbiene
        2. Juni 2016 at 19:38

        Elisabeth, ich finde, das klingt nach einem rundum guten Plan ;-). Ich denke, es kann gar nicht genug tolle vegane Kuchenrezepte geben. Einfach, um diese große Vielfalt aufzuzeigen – da kann sich jeder herauspicken, was zu ihm passt :-).
        Liebe Grüße
        Bianca

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