Instagram

Folge mir auf Instagram!

Süßes

Süße vegane Topfenknöderl mit gesalzener Zimt-Karamellsauce

21. Dezember 2016
Topfenknöderl-mit-Karamellsauce

Heute gibt es eine Süßspeise, bei der mir so richtig warm um’s Herz wird. Topfenknöderl! Die schmecken für mich nach Kindheit <3

Am allerliebsten mag ich Topfenknödel in Form von Marillenknödeln (die müssen meiner Meinung nach unbedingt mit Topfenteig sein und nicht mit Kartoffelteig!). Da die Marillen im Winter aber eher dünn gesäht sind, esse ich den Teig auch liebend gerne ungefüllt als Mini-Topfenknöderl. Dazu ein feines Karamellsößchen und fertig ist ein köstliches, warmes Dessert (oder auch eine süße Hauptspeise)!

Für euch Nicht-ÖsterreicherInnen: Topfen = Quark 🙂 Und damit natürlich nicht vegan. Gott sei Dank ist abgetropfter Sojajoghurt ein großartiger Ersatz! Für einen noch echteren, leicht säuerlichen Topfengeschmack habe ich diesmal noch etwas Apfelessig dazugegeben. Außerdem fand ich, dass der Teig eine Spur fester sein muss, wenn er nicht innen eine Frucht zum Stabilisieren hat, deshalb ist in dieser Version ein wenig mehr Mehl drin.

Die Knödel selbst sind nur wenig gesüßt und haben einen traumhaft feinen, zart säuerlichen Topfengeschmack. Sie sind damit perfekte Gegenspieler für die Karamellsauce, die naturgemäß ziemlich süß ist. Eine wunderbare Kombi!

Alternativ könnte man die Knöderl natürlich auch füllen, z.B. mit etwas Nougat! Mhmmmmm! Dann würde ich die Karamellsauce weglassen und die Knöderl stattdessen in Butter-Nuss-Bröseln wälzen (siehe Marillenknödel-Rezept).

Tja, jetzt müsste man nur noch in der Lage sein, runde Knödel zu formen… 😉 Wobei meine etwas unregelmäßige Form dem Geschmack natürlich keinen Abbruch tut.

Topfenknöderl-in-Karamellsauce-mit-ZimtTopfenknöderl-in-Karamellsauce-mit-Zimt_2

Süße Topfenknöderl mit Zimt-Karamellsauce
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Zeit gesamt
 
Achtung! Für dieses Rezept müsst ihr etwas vorplanen und den Sojajoghurt rechtzeitig zum Abtropfen in ein mit etwas Küchenrolle ausgelegtes Sieb geben. Dieses über eine Schüssel hängen, das Ganze mit einem Teller abdecken und im Kühlschrank 20 Stunden abtropfen lassen. Übrigens: Wenn die Knöderl nicht sofort gekocht werden, würde ich sie mit einem feuchten Tuch bedecken und in den Kühlschrank stellen.
Portionen: 4
Zutaten:
Für die Knöderl:
  • 70g weiche Margarine (vegan)
  • 500g Sojajoghurt natur >> im Kühlschrank abtropfen lassen (siehe Notizen, ca. 20 Stunden) > 345g abgetropft
  • 2 EL Rohrzucker
  • ¼ TL Salz
  • ¼ TL gemahlene Vanille
  • 1 TL Apfelessig
  • 100g Dinkelgrieß (bei mir VK)
  • 115g Universalmehl
Außerdem:
  • etwas Kartoffelstärke zum Wälzen
  • 1 Schuss Rum für das Kochwasser
Karamellsauce:
  • 100g Zucker (weiß!)
  • 200ml Hafersahne
  • ½ TL Zimt
  • ¼ TL Salz
  • Zimt zum Bestreuen
So wird's gemacht:
Die Karamellsauce:
  1. In einem kleinen Topf den Zucker auf mittlerer Hitze schmelzen (=karamellisieren) lassen. Ist der Zucker geschmolzen, noch kurz weiterkaramellisieren lassen, aber nicht zu dunkel werden lassen! Dann mit der Hafersahne aufgießen - Achtung, Karamell ist extrem heiß und kann spritzen!
  2. Beim Aufgießen bilden sich vermutlich ein paar Zuckerbrocken, die lösen sich aber wieder auf, keine Sorge. Die Gewürze dazugeben und Sauce auf kleiner Hitze köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren, sodass sich eventuell entstandene größere Zuckerkristalle auflösen. Zu gewünschten Sämigkeit einkochen und beiseite stellen.
Die Knöderl:
  1. Die weiche Butter und den Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Dann die restlichen Zutaten zugeben und zu einem Teig verarbeiten.
  2. Mit nassen Händen etwa golfballgroße Knöderl formen (ergibt rund 30 Knöderl), diese in Kartoffelstärke wälzen (Übeschuss vorsichtig abklopfen) und auf Teller legen.
  3. In einem große Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Einen Schuss Rum hineingeben. Die Knöderl in das siedende Wasser gleiten lassen (je nach Topfgröße eventuell auf zwei Kochgänge aufgeteilt). Abdecken und bei niedriger Temperatur im siedenden Wasser ziehen lassen (darf NICHT sprudelnd kochen) bis sie an die Oberfläche schwimmen (ca. 8 Minuten).
  4. Inzwischen die Karamellsauce aufwärmen, die fertigen Knöderl aus dem Wasser heben, auf Tellern anrichten und mit der Karamellsauce übergießen. Eventuell noch mit etwas Zimt bestreuen.

 

 

Abonniere neue Beiträge und meinen Newsletter!
So verpasst du keinen Beitrag mehr! Erhalte neue Posts und den monatlichen Newsletter direkt in dein Postfach!
Ich mag auch keinen Spam. Deine Email Adresse wird selbstverständlich nicht verkauft oder an Drittparteien weitergegeben.
  • Reply
    Brigitte von B.B.'s Bakery
    21. Dezember 2016 at 09:10

    Liebe Elisabeth,
    bei diesem Rezept wird mir sofort sehr, sehr warm ums Herz. Auch ich lieeebe Topfenknödel über alles, mit Karamellsoße habe ich sie allerdings noch nie gemacht, das nehme ich mir gleich mal für die kommenden Tage vor. Juhu! 🙂
    Danke für diesen Anstoß und süße, vorweihnachtliche Grüße
    Brigitte

    • Reply
      Elisabeth
      22. Dezember 2016 at 09:38

      Liebe Brigitte,
      da sind wir ganz klar seelenverwandt 😀 Probier sie undbedingt mal mit Karamell, das passt wirklich ganz vorzüglich und ist eine gute Überbrückung bis es wieder Marillen gibt 😉
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Wiebke
    21. Dezember 2016 at 17:46

    Oh Wahnsinn. Das liest sich total lecker und sieht auch noch super gut aus. Und dann auch noch vegan – perfekt! Liebe Grüße. Wiebke

    • Reply
      Elisabeth
      22. Dezember 2016 at 09:39

      Liebe Wiebke,
      vielen lieben Dank! Ich freue mich sehr, dass dir das Rezept gefällt. Probier sie aus! 😀
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    22. Dezember 2016 at 08:56

    Mhh die sehen wirklich sehr lecker aus. Bei uns in der Region sind Knödel keine Tradition, deswegen gab es sie bei uns nie. Habe sie aber vor iner Weile mal probiert, und bin nun selbst in sie verliebt. Selber gemacht habe ich sie aber leider noch nie, obwohl ich es mir schon so oft vorgenommen habe!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reply
      Elisabeth
      22. Dezember 2016 at 09:41

      Liebe Krisi,
      hehe, ich komme auch nicht mehr von ihnen los, sie machen ein kleines bisschen süchtig 😉 Probier sie unbedingt mal aus, es ist nämlich gar nicht schwer und auch nicht besonders viel Arbeit.
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

Leave a Reply

Bewerte dieses Rezept:  

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen