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Hauptgerichte

Spargel-Tarte mit Dinkel-Walnussboden und Pinienkernen

Im Moment gibt es bei mir leider nicht so viel Neues, weil ich bis zum Hals in meiner Masterarbeit stecke, die bitte endlich, endlich fertig werden soll! Irgendwie kann sich mein Hirn nicht auf mehr als zwei Hauptaufgaben gleichzeitig konzentrieren und die wären für mich im Moment mein Job und eben die Masterarbeit. Gekocht und gebacken wird natürlich trotzdem, aber für’s Fotografieren und Schreiben fehlt mir dann oft die Zeit. (Wenn ihr trotzdem wissen wollt, was in meiner Küche (und meinem Terrassengarten) so los ist, besucht mich doch auf Instagram. Handyfotos sind schnell gemacht, deshalb bin ich da gerade recht aktiv 🙂

Damit die Spargelsaison aber nicht ganz ohne neues Spargelrezept verstreicht, muss ich unbedingt diese himmlische Spargeltarte mit euch teilen, die hat es jetzt schon mehrmals bei uns gegeben und wir bekommen einfach nicht genug davon!

Tartes in jeder Form haben für mich irgendwie immer einen fancy Touch, mit einem frischen Beilagensalat ist diese hier perfekt für Gäste. Dabei ist diese Tarte richtig schnell gemacht und überhaupt nicht besonders aufwendig, sodass wir sie sogar unter der Woche essen.

Grünen Spargel mag ich am liebsten, und richtig perfekt finde ich ihn in der erfrischenden Kombination mit Zitrone, wie in diesem Rezept. Der Cashewguss schmeckt für mich ein wenig nach Ricotta, nur besser, weil ich Ricotta eigentlich nie mochte 😉

Spargeltarte-vegan1Spargeltarte-vegan

Das Grundrezept für Teig und Guss habe ich mir von Nicole Just abgeschaut, aus ihrem Veganista-Superfoods-Buch (das ich übrigens sehr empfehlen kann). Die Mengen und Verhältnisse haben für mich nicht ganz funktioniert (auch weil ich die Cashews einweiche, weil mein Mixer nicht sehr stark ist). Also habe ich das Rezept so abgeändert, dass es für mich passt.

Das beste daran: Wenn die Spargelsaison vorbei ist, funktioniert dieses Tarte-Rezept auch mit einer Vielzahl anderer Gemüsesorten, z.B. im Sommer mit Zwiebel und Zucchini (wie bei Nicole Just), im Herbst mit Kürbis, im Winter vielleicht mal mit Pilzen? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Zu guter Letzt passt dieses Rezept auch hervorragend zu dem neuen monatlichen Blog-Event, das Angie von Bissen für’s Gewissen und Ulrike von Cookies & Style ausgerufen haben: Season your kitchen heißt es und es geht, wie der Name schon erahnen lässt, um saisonale Zutaten. Im April mit dabei: Spargel, Bärlauch und Rhabarber. Das hab ich ja haarscharf noch geschafft 😀 Wenn ihr Inspiration für eure Frühlingsküche sucht, dann schaut doch vorbei!

Und hier kommt das Rezept für die Spargeltarte:

Spargel-Tarte mit Dinkel-Walnussboden und Pinienkernen
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Zeit gesamt
 
Achtung: Die Cashewkerne sollten 1-2 Stunden in reichlich Wasser eingeweicht werden! Rezept für eine Springform mit 26cm Durchmesser.
Portionen: 4
Zutaten:
Für den Boden:
  • 300g Dinkel-Vollkornmehl
  • 60g Walnusskerne
  • ¾ TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 5 EL Rapsöl (oder Olivenöl)
  • 150ml Wasser
Für den Guss:
  • 125g Cashewkerne
  • 2 EL Hefeflocken
  • frisch abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL Salz
  • 125ml Wasser
  • 1 TL Apfelessig oder Weißweinessig
Belag:
  • ca. 1 kg grüner Spargel (vor dem Putzen gewogen, bei mir geht dann immer noch einiges von den holzigen Enden weg)
  • ½ TL Salz
  • 2 TL Ahornsirup
  • 2-3 EL Pinienkerne
Außerdem:
  • etwas Margarine oder Öl für die Form
So wird's gemacht:
  1. Backrohr auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Springform oder Tarteform leicht einfetten.
Boden:
  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser hinzufügen. Auf einer leicht bemehlten Fläche den Teig rund ausrollen und die Springform damit auslegen, sodass ein etwa 3 cm hoher Rand entsteht. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und in den Kühlschrank stellen.
Guss:
  1. Stunden vorher Cashewkerne in reichlich Wasser einweichen. Für die Zubereitung Cashewkerne abseihen, mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Dann alle Zutaten zu einer möglichst feinen Creme pürieren.
Belag:
  1. Spargel waschen und trocken tupfen. Dann die holzigen Enden abbrechen (wenn man die Spargelstange an beiden Enden fasst und durchbiegt, sollte sie genau an der richtigen Stelle brechen).
Backen: Den Boden im vorgeheizten Backrohr 5 Minuten vorbacken.
  1. Dann herausnehmen, den Cashewguss darauf verteilen. Die Spargelstangen auf die Cashewcreme schichten. (Es sieht erst viel zu viel aus, aber man kriegt es irgendwie alles unter 😉 .) Mit dem Ahornsirup beträufeln und mit etwas Salz bestreuen (ca. ½ TL).
  2. Im vorgeheizten Backrohr 45 Minuten lang backen. Dann auf höchste Hitze stellen, die Grillfunktion einschalten und noch 5 - 10 Minuten leicht bräunen lassen.
  3. Pinienkerne in einer kleinen Pfanne trocken rösten bis sie goldbraun sind.
  4. Die fertige Tarte mit Pinienkernen bestreuen und vor dem Servieren eventuell noch kurz abkühlen lassen.
  5. Dazu passt grüner Salat und ein Glas eiskalter Weißwein.

 

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12 Comments

  • Reply
    Cookies&Style
    30. April 2017 at 17:09

    Liebe Elisabeth,

    boa wie super gut sieht die denn aus bitte?! Ich freue mich sehr, dass deine Tarte es noch in unsere Blogparade geschafft hat und hoffe, dass du auch in Zukunft wieder dabei bist.

    Liebst,
    Ulrike

    • Reply
      Elisabeth
      2. Mai 2017 at 21:37

      Liebe Ulrike,
      dankeschön 🙂 <3 Ich finde eure Idee großartig und werde mir Mühe geben, da möglichst oft mitzumachen!
      LG,
      Elisabeth

  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    30. April 2017 at 18:43

    UI, mittendrin bei der Masterarbeit, da kann ich mir deinen Stress sehr gut vorstellen. Viel Erfolg weiterhin!
    Die Quiche sieht super lecker aus, besonders mit der Cashew-Creme, mhh wie lecker!
    Liede Grüsse,
    Krisi

    • Reply
      Elisabeth
      2. Mai 2017 at 21:39

      Liebe Krisi,
      danke dir, gleich zweimal 🙂 Die Quiche ist wirklich super lecker und die Masterarbeit hoffentlich in absehbarer Zeit vorbei, tschackaa!
      LG, Eisabeth

  • Reply
    Jenni
    1. Mai 2017 at 10:32

    Liebe Elisabeth,

    ich kann deinen Struggle total nachvollziehen (bei mir bleibt die Masterarbeit irgendwie hintenanstehen, obwohl das ja eher nicht so sein sollte) und ich bin gerade total begeistert davon, dass du trotz allem so tolle Gerichte produzieren kannst. Bei mir gibt es in solchen Phasen nur Suppe, Eintopf und Salat – also alles, wobei man nicht großartig nachdenken muss. 😀

    Das Rezept werde ich mir aber umgehend abspeichern – denn vor allem die Füllung spricht mich sehr, sehr an. Ich habe schon lange nach einer gesunden Alternative (und verpackungsfreien!) zu Sojajoghurt, -quark und Seidentofu gesucht.

    Liebe Grüße und dir weiterhin viel Erfolg beim Büffeln!
    Jenni

    • Reply
      Elisabeth
      2. Mai 2017 at 21:41

      Liebe Jenni,
      haha ich tu leider auch längst nicht so viel für die Arbeit wie ich sollte… Das Kochen dient mir zur Zeit als „sinnvolle Prokrastination“ 😀 Die Füllung ist einfach oberlecker, ich bin gerade generell total im Cashew-Fieber, so vielseitig, diese Nüsse <3
      Ganz lieben Dank für die guten Wünsche!
      LG, Elisabeth

  • Reply
    Elke Forejt-Heek
    2. Mai 2017 at 16:15

    Liebe Elisabeth,
    dieses Rezept werde ich im Laufe der Woche nachkochen. Somit zieren Deine Leckereien auch immer häufiger unseren Tisch bei den Hauptmahlzeiten.
    Über meine Vorliebe für Deine Frühstücksrezepte habe ich Dir schon geschrieben.
    Viel Glück auch für Deine Masterarbeit, mein ältester Sohn befindet sich auch gerade in dieser Stressphase.
    Liebe Grüße Elke von
    ELKE-ZURÜCK AUF LOS

    • Reply
      Elisabeth
      2. Mai 2017 at 21:42

      Liebe Elke,
      ach das freut mich so, danke! Ich hoffe, es schmeckt euch genau so gut wie uns 🙂
      Frühstücksrezepte wird es sicherlich noch einige geben, ich liebe Frühstück!
      Danke dir für die lieben Wünsche, was muss das muss 😉
      LG,
      Elisabeth

  • Reply
    Kirschbiene
    13. Mai 2017 at 22:05

    Huhu Elisabeth,
    das sieht wirklich sehr fein aus, was du da bei euch auftischst :-)! Ich drücke dir die Daumen für deine Masterarbeit, dass du sie bald vom Tisch hast (ich kenne das, dass man sich nicht sooo gut auf mehrere Dinge parallel konzentrieren kann – jedenfalls liegt mir dieses Multitasking so gar nicht ;-)).
    Liebe Grüße
    Bianca

  • Reply
    Brigitte von B.B.'s Bakery
    15. Mai 2017 at 09:39

    Liebe Elisabeth,

    ich liebe grünen Spargel und esse derzeit ziemlich viel davon (vielleicht ganz gut, dass die Saison begrenzt ist ;-)). Von daher kommt Dein tolles Quiche-Rezept gerade recht – das wird ganz bald nachgemacht.
    Vielen Dank für die schöne Inspiration und natürlich viel Erfolg und gutes Vorankommen bei Deiner Masterarbeit.

    Süße Grüße
    Brigitte

  • Reply
    gruenartig
    15. Mai 2017 at 10:35

    Hey Elisabeth,
    ich habe am Wochenende dein Rezept endlich ausprobiert! 🙂 Da meine Ringform noch nicht wieder vollständig ist, musste ich auf ein Backblech ausweichen. Habe leider vergessen die Backzeit entsprechend zu verkürzen und dadurch ist die Creme ziemlich dunkel geworden 😉 Geschmeckt hat es trotzdem sehr, sehr lecker! Nur eine kurze Frage zum Boden: Ich habe die Walnusskerne vorher im Mixer gemahlen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie ganz verarbeitet werden? Dazu fehlte nämlich eine Angabe im Rezept, aber so hat es funktioniert 😀
    Liebe Grüße
    Jassi

    • Reply
      Elisabeth
      18. Mai 2017 at 17:57

      Liebe Jassi,
      oh das freut mich sehr, dass es dir geschmeckt hat! Und danke für den Hinweis! Ja die Walnüsser werden natürlich gemahlen! das muss ich gleich ergänzen 🙂
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

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