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Hauptgerichte

Quiche Lorraine – vegan!

6. September 2016

Meine Lieben, wie geht es euch? Habt ihr einen schönen August gehabt? Ich bin wieder da (die eine oder andere Foto-Lawine von unserer Reise wird euch noch erreichen) und ich bin überglücklich, wieder Zugang zu einer voll-funktionalen Küche zu haben!

Das Wetter ist schon etwas herbstlich in Wien – Zeit für Quiche! Quiche ist in meinem Kopf ein Essen für die kalte Jahreszeit. Buttrig feiner Mürbteigboden und eine aromatische Füllung mit viel Lauch und deftiger Note dank gebratenem Räuchertofu: Das perfekte Essen für kühlere Abende.

Da Quiche ja bekanntlich ziemlich viele Eier enthält, musste ich bei der Füllung kreativ werden. Gewonnen hat schließlich eine Mischung aus Hafer-Cuisine und Cashewmus mit etwas Maisstärke für die Schnittfestigkeit. Der verblüffend „echte“ Geschmack ist den Hefeflocken und meiner liebsten veganen Geheimzutat – Kala Namak – zu verdanken. Kennt ihr Kala Namak? Es wird auch Schwarzsalz genannt (ist aber eigentlich hellrosa) und ist ein Salz mit schwefeligem Geschmack – ganz wie Eier eben. Ihr bekommt es in international Foodstores oder im Internet. Macht sich übrigens auch hervorragend in veganem Ei-Aufstrich.

Die Quiche schmeckt sowohl frisch als auch aufgewärmt und wurde vom frischgebackenen Ehemann mehrfach getestet und approved 🙂

Was sind eure liebsten Herbst-Gerichte?

Quiche Lorraine 2

 

Rezept für eine Tarte- oder Springform von 26cm Durchmesser

Quiche-Boden:
250g Universalmehl
1/2 TL Salz
150g kalte Margarine (bei mir Alsan)
3 EL kaltes Wasser
noch etwas mehr Margarine und Mehl für die Form

Alle Zutaten mit dem Handrührgerät (Knethaken-Aufsatz) oder per Hand miteinander zu einem Teig verkneten. Die Form mit Margarine einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig ausrollen oder direkt in die Form drücken, dabei einen 3 cm hohen Rand aufziehen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und in den Kühlschrank stellen.

Füllung:
2 Stangen Lauch (ca. 450g wenn vorbereitet)
1 EL Kokosöl oder Rapsöl
100g fester Räuchertofu
400ml Hafercuisine (ich nehme am liebsten die von Oatly)
2 EL Maisstärke, leicht gehäuft
3 EL Cashew- oder Mandelmus
2 EL Hefeflocken
1,5 TL Meersalz (bzw. nach Geschmack)
1/2 TL Kala Namak (Schwarzsalz)
frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack

Das Backrohr auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Räuchertofu fein würfeln und in einer großen Pfanne über mittlerer Hitze im Kokosöl 10 Minuten von allen Seiten knusprig anbraten. Lauch putzen, Stangen längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Zum angebratenen Tofu in die Pfanne geben und 5 Minuten lang unter regelmäßigem Rühren mitbraten bis der Lauch zusammengefallen ist.

Hafercuisine und Maisstärke mit einem Schneebesen glattrühren. Die restlichen Zutaten dazugeben und ebenfalls glattrühren. Lauch-Tofu-Mischung unterheben. Den Quiche-Boden aus dem Kühlschrank holen, mit der Lauchmasse gleichmäßig füllen, glattstreichen und im vorgeheizten Backrohr 50 Minuten backen.

Vor dem Servieren 10 Minuten auskühlen lassen, damit die Füllung sich verfestigen kann. Dazu schmeckt ein grüner Salat.

Bon Appétit!

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  • Reply
    Brigitte von B.B.'s Bakery
    6. September 2016 at 17:28

    Liebe Elisabeth,
    das sieht sehr lecker aus und kommt gleich auf meine to-do-Liste. Danke für das Rezept.
    Meine liebsten Herbstgerichte beinhalten auf jeden Fall Kürbis – egal ob als Ofengemüse vom Blech, mit Maroni, als Suppe oder Soße oder natürlich in Kuchen und Cookies 🙂 – die Möglichkeiten sind schier endlos.
    Allerdings schiebe ich das so weit wie nur möglich nach hinten, denn ich bin ein Sommerkind und habe richtig Panik vor Herbst und Winter. Deshalb gibt es heute noch Wassermelone und Himbeeren. 🙂
    Süße Grüße
    Brigitte

    • Reply
      Elisabeth
      7. September 2016 at 14:35

      Liebe Brigitte,

      es freut mich, dass dir das Rezept gefällt!
      Oooh ja Kürbis! ich liebe ihn auch in (fast) allen Varianten und habe den ersten Kürbis-Großeinkauf der Saison auch schon getätigt 😀
      Noch ist der Sommer ja da und zeigt sich heute auch wieder von seiner besten Seite 😉 Aber dann wenn auch du dich dem Herbst stellen muss, freue ich mich auf deine Kürbis-Rezepte!

      Alles Liebe,
      Elisabeth

  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    6. September 2016 at 20:41

    Sieht sehr lecker aus. Ich habe noch nie Quiche Lorraine gebacken, jetzt habe ich sehr Lust darauf bekommen!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reply
      Elisabeth
      7. September 2016 at 14:38

      Liebe Krisi,

      oh fein, schön, dass ich dir Gusto machen konnte 😀 Quiche Lorraine ist echt was Gutes und irgendwie hat sich was französich-edles finde ich 😉

      Alles Liebe,
      Elisabeth

  • Reply
    Kirschbiene
    9. September 2016 at 14:34

    Huhu Elisabeth,
    ich liebe, liebe, liebe Quiches. Seit ich glutenfrei lebe, habe ich noch keine probiert, dabei gibt es ja schließlich glutenfreie Mehlmischungen, hah ;-)! Die Idee mit dem schwarzen Salz ist super, werde ich bei der nächsten Quiche ausprobieren.
    Zum Herbst gehört für mich natürlich Kürbis, logo. Aber alles, was wärmend ist, wird dann gern genommen: Curry und Chilis, Linseneintopf und Ofengemüse. Aber noch ist es hier sehr sommerlich, daher müssen diese Schätzchen noch warten :-).
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Reply
      Elisabeth
      9. September 2016 at 18:52

      Liebe Bianca,
      so ein Quiche-Boden müsste ja glutenfrei auch ganz wunderbar funktionieren 🙂 Kürbis gehört für mich auch ganz unbedingt zum Herbst! Und obwohl es auch bei uns sommerliche Temperaturen hat, konnte ich dem orangenen Gesellen nicht länger widerstehen und habe schon angefangen ihn zu verkochen… Hmmm Linseneintopf könnte ich eigentlich mal wieder machen – dafür ist es im Moment zwar sogar mir zu warm, aber die Kälte kommt bestimmt 🙂
      Alles Liebe,
      Elisabeth

  • Reply
    Jenni
    9. September 2016 at 22:02

    Liebe Elisabeth!
    Schön, dass du wieder da bist! Ich hoffe, euch hat der Urlaub gutgetan und baldbaldbald bekommen wir die ersten visuellen Eindrücke. 😉

    Die Quiche schaut ganz wunderbar aus und das Rezept liest sich wirklich klasse. Insbesondere für spätsommerliche Lauchschwemme ist das sicherlich absolut ideal. 🙂
    Kala Namak ist wirklich – genauso wie Hefeflocken – ein toller Tipp, wenn es darum geht, bereits bekannten Geschmack aus Tierprodukten nachzuahmen. Mr. Grünzeug liebt Hefeflocken, sie sind für ihn der absolute Allround-Käseersatz. Aus ihnen kann man (so ähnlich, wie du das hier auch gemacht hast) in Kombination mit Cashews auch tolle Sahnesoßen machen…hach! 🙂

    Im Herbst freue ich mich auf zwei Dinge: Pflaumen bzw. Zwetschgen und – Äpfel! Äpfel, Äpfel, Äpfel! Wir haben uns vorgenommen, dieses Jahr beim Bauern direkt vorbeizufahren und einen ganzen Haufen Äpfel zu kaufen, damit ich Apfelmark für das ganze Jahr einkochen kann. Das wird fein, ich freue mich schon sehr darauf! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Elisabeth
      10. September 2016 at 12:28

      Liebe Jenni,
      danke dir! Der Urlaub war unglaublich schön und entspannend und wir haben auch eine Menge erlebt. Ein paar Reiseeindrücke wird es hier auf jeden Fall bald zu sehen geben – sobald ich mich durch die gefühlte Million Fotos gewühlt habe 😉
      Hefeflocken und Kala Namak sind echt die veganen Geheimwaffen wenn es um den „original“-Geschmack vieler Gerichte geht.
      Oh ja, auf Zwetschgen freue ich mich auch schon und Apfelkuchen hab ich schon viel zu lange nicht gemacht. Das mit dem Apfelmark ist eine tolle Idee, ich hoffe, du postest dann einen Bericht! Ich hab bisher nur Marmelade eingekocht, aber beim Apfelmark fällt ja der viele Zucker weg, da habe ich immer Sorge, dass das schlecht wird…
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Eva Maria
    17. September 2016 at 16:30

    Also Quiche ist für mich das perfekte Herbstgericht, man kann alle möglichen Zutaten reinpacken, die man gerne mag und sie ist so schnell und einfach fertigzustellen 🙂 Dein Rezept klingt auf jeden Fall super – ich werde es demnächst gerne mal ausprobieren!

    Liebe Grüße, Eva
    http://www.thesophisticatedsisters.com

    • Reply
      Elisabeth
      20. September 2016 at 08:03

      Hallo Eva Maria,

      danke für deinen Kommentar 🙂 Für mich sind Quiche und Herbst auch untrennbar verbunden! Und stimmt, man könnte das Rezept ganz wunderbar mit anderen Zutaten abwandeln. Viel Spaß beim Ausprobieren und gutes Gelingen!
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Cookies&Style
    26. September 2016 at 12:51

    Klingt nach einem super tollen Rezept und ich liebe Quiche extrem. Ich habe bisher noch keine super gute Alternative zu Seidentofu als Füllung gefunden (ich vertrage Soja nicht mehr so toll). Da werd ich deine auf jeden Fall mal ausprobieren.

    LG,
    Ulrike

    • Reply
      Elisabeth
      21. Oktober 2016 at 19:15

      Liebe Ulrike,
      oh dann probier es definitiv mal aus! Ich liebe diese Füllung!
      Die Frage ist, wie du den Räuchertofu gut ersetzen könntest, den finde ich für den Gesamtgeschmack in dem Fall schon wichtig. Wobei man in Quiche ja alles mögliche rein tun kann und vll ging es auch it Rauchsalz oder so 🙂
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

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