Hauptgerichte

Pasta alla Mamma – Sugo Bolognese

29. September 2011

Eine richtig gute Nudelsauce ist Gold wert, finde ich. Pure Tomatensaucen aus frischen, reifen Tomaten im Sommer sind toll aber im Winter leider nicht wirklich eine Option, mit Dosentomaten schmeckt es einfach nicht mal halb so gut. Und wenn die größte Sommerhitze vorbei ist, darf so eine Pastasauce ruhig etwas mehr Substanz haben. Sugo Bolognese ist die Antwort! Sago Bolognese weckt bei mir Kindheitserinnerungen, schmeckt nach Zuhause und macht rundum zufrieden. Schon lange suche ich nach dem perfekten Bologneserezept. Und jetzt hab ich es! Fündig wurde ich bei Gourmandises végétariennes, wirklich eine wunderbare Fundgrube mit den tollsten Rezepten! Ich habe eigentlich nichts verändert, nur etwas mehr Tomaten, mehr Rotwein und zusätzlich Wasser weil mir die Sauce sonst wohl angebrannt wäre. Auch die Kochzeit darf ruhig noch etwas länger sein, weil sonst die Karotten nicht weich werden.

Essentiell ist es, die feinen Sojaschnetzel von Alnatura zu nehmen. Ich wusste bis vor kurzem noch nicht, wie groß der Unterschied zwischen den einzelnen Marken ist, da die Schnetzle ja alle nur aus Soja und Wasser bestehen dachte ich mir, da können die Unterschiede ja gar nicht so groß sein. Stimmt aber nicht! Die Alnatura Schnetzel riechen schon im Trockenzustand viel angenehmer, als andere Marken, die ich bisher hatte. In der Sauce schmecken sie unaufdringlich und haben eine super Konsistenz! Ich wage gar zu behaupten, dass ein unaufmerksamer Esser diese Soße für eine normale Fleischsauce halten könnte.

Das hier ist kein Rezept bei dem es auf besonders genaue Mengen ankommt. Rotwein und Wasser werden nach Gefühl und Augenmaß zugegeben und auch mit den restlichen Zutaten muss man nicht allzu genau sein. Das Rezept ergibt eine ganze Menge, mindestens 8 Portionen, aber Reste lassen sich super einfrieren und schmecken nach dem Auftauen sogar fast noch besser.

Sugo Bolognese

Zutaten für ca. 8 Portionen:

1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen, gepresst

2 mittelgroße Karotten, geschält und ganz fein gewürfelt

3 EL Tomatenmark, gerne etwas gehäuft

75g Sojaschnetzel

ca. 150ml Rotwein (nach Gefühl)

750ml Tomaten Polpa oder Passata

2 TL getrockenete Kräuter (Italienische Kräutermischung oder Kräuter der Provence)

1 TL Zucker

Olivenöl

1 TL Gemüsebrühepulver

Salz und Pfeffer

In einem Topf oder einer großen Pfanne Olivenöl (1-2 EL) erhitzen (mittlere Stufe), gehackte Zwiebel darin anschwitzen. Nach 2 – 3 Minuten Karotten und Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Kräuter und Zucker zugeben und etwas karamellisieren lassen, dabei immer wieder rühren. Tomatenmark unterrühren, dann mit Rotwein ablöschen. Brühepulver, Tomatenpassata, Sojaschnetzel und etwas Wasser zugeben, aufkochen und dann bedeckt bei niedriger Hitze mindestens eine halbe Stunde lang köcheln lassen, besser noch 45 Minuten, immer wieder rühren und nach Bedarf mehr Wasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gekochter Pasta nach Wahl servieren. Wer mag streut noch etwas geriebenen Parmesan darüber.

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  • Reply
    Tandlerin
    29. September 2011 at 09:03

    Ganz genauso mach ich meine auch immer! Manchmal mach ich noch klein gewürfelten Sellerie mit rein, das ist auch super lecker!

  • Reply
    jwoj
    29. September 2011 at 10:26

    Mein Rezept ist sehr ähnlich, allerdings mache ich mein Sugo immer mit Grünkernschrot oder roten Linsen und zwei Stangen Sellerie (sehr klein geschnitten, da die Kleine das nicht sehen darf :-)). Ansonsten mache ich noch ordentlich Papripapulver (süß) dazu – 1-2 EL. Auch sehr lecker! LG und Guten Appetit!

  • Reply
    Sarah Satt
    29. September 2011 at 14:45

    Wie praktisch, dass ich gerade noch eine Packung Alnatura Sojaschnetzel in der Vorratskammer liegen hab 😉 Bei mir kommt auch noch etwas Paprikapulver rein, sonst werd ich mich aber an dein Rezept halten.
    Lieber Gruß,
    Sarah

  • Reply
    homemadedeliciousness
    3. Oktober 2011 at 20:02

    @ Tandlerin und jwoj: Das mit dem Sellerie muss ich auch mal versuchen, ich glaube ich hatte den noch nie in einer Nudelsauce drin!

    @ Sarah Satt: Paprikapulver wird auch mal getestet 🙂

  • Reply
    fitundgluecklich
    6. Oktober 2011 at 15:11

    Ich hab auch schon mal so eine Sauce mit den Sojaschnetzel gemacht und find auch die von Alnatura am besten!!! Schaut jedenfalls super aus und bin mir sicher das es ebenso toll schmeckt!

  • Reply
    Su
    17. Oktober 2011 at 18:23

    Huhu Elisabeth, nachdem ich deine Bolognese still bestaunt habe (neben vielen anderen Sachen, die u.a. auch nachgekocht wurden), wollte ich dich wissen lassen, dass ich heut gute Erfahrung mit normalem Tofu gemacht habe. Einfach gut vorher anbraten… Nächstes mal kommt aber sicher deine Version dran! Liebe Grüße Su

  • Reply
    homemadedeliciousness
    19. Oktober 2011 at 16:04

    @ fitundglücklich: Dankeschön :-))

    @ Su: Das mit dem Tofu werde ich mal probieren! Habe sogar ein ein Attila Hildmann Kochbuch in der Küche stehen, ich glaube da ist das Rezept auch drin.

  • Reply
    Franzi
    24. Oktober 2012 at 06:56

    Sieht echt lecker aus=) Muss ich die sojaschnetzel vorher einweichen? Und kann man auch das sojagranulat nehmen?

    • Reply
      homemadedeliciousness
      24. Oktober 2012 at 16:37

      Nein, einweichen muss man die nicht, weil sie ja recht fein sind, da reicht das Mitkochen aus. Sojagranulat ist ja im Prinzip das Gleiche oder? Ich bin da vorsichtig, weil ich finde, dass diese Soja-Trockenprodukte oft so penetrant nach Soja schmecken und das ist bei den Alnatura-Schnetzeln halt nicht so stark. Die sind aber auch sehr fein, wie Sojagranulat eigentlich, nicht wie diese größeren Brocken, die es ja auch noch gibt.

      Hoffe das beantwortet Deine Frage 🙂
      LG,
      Elisabeth

      • Reply
        Franzi
        30. Oktober 2012 at 10:16

        Danke=) hab das bis jetz nämlich noch nie ausprobiert mit dem granulat und den schnetzeln, hatte bisher immer die fertigen Schnitzel, burger und so gegessen…=) Aber da werd ich mich demnächst mal ran trauen. 😉 LG

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