Süßes

Neue Dessert-Liebe: Vanille-Grießpudding mit Gin-Heidelbeeren

11. Mai 2016

Ich habe ein neues Lieblingsdessert: Es ist der gute alte Grießpudding! Er ist erwachsen geworden und hat sich mit Heidelbeeren und Gin zusammengetan! Ich weiß nicht, wie lange ich schon keinen Grießpudding mehr gegessen habe, wahrscheinlich das letzte Mal in Kindertagen. Was hab ich da verpasst! Ein gesundes Dessert aus Vollkorn-Grieß, das mit relativ wenig Süße auskommt und rundum glücklich macht – ach, ich könnte ihn jeden Tag essen!

Der ganz besondere Clou an diesem Rezept sind aber die Gin-Heidelbeeren. Was für eine Traum-Kombi! Mögt ihr Gin? Ich bin ein großer Gin-Tonic Fan und mag diesen leicht bitteren Geschmack sehr gerne. Die Kombination mit Heidelbeeren hab ich irgendwo mal gesehen und jetzt endlich ausprobiert: Genial. Heidelbeeren sind ja von sich aus ziemlich süß, da passt die herbe Note vom Gin perfekt als Ausgleich. Ich überlege schon, was man sonst noch mit Heidelbeeren und Gin machen könnte, hmmm….

Ich mag den Pudding warm genauso wie kalt. Wenn man ihn in Schraubgläser abfüllt, kann er auch gut mit ins Büro genommen werden und versüßt dort die Nachmittagspause. Und dazu ist er noch total schnell gemacht! Prädikat „alltagstauglich“ 🙂

Trotz der absoluten Alltagstauglichkeit kann ich mir den Grießpudding gekühlt und in hübschen Gläsern angerichtet  auch sehr gut als edleres Dessert nach einem schönen Abendessen vorstellen, so ähnlich wie Panna Cotta. Ein richtiges Allround-Talent!

Wie sieht’s bei euch aus? Esst ihr gerne Grießpudding? Oder ist er bei euch auch zu Unrecht in der Versenkung verschwunden?

Grießpudding1

Rezept für 4 Portionen:

Für den Grießpudding:
650ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch – Kokos-Reismilch fand ich z.B. auch sehr lecker!)
6,5 gehäufte EL Weizenvollkorngrieß
1/2 TL gemahlene Vanille
1/4 TL Salz
1 leicht gehäufter EL Rohrzucker
Für die Gin-Heidelbeeren:
250g TK-Heidelbeeren
2 EL Wasser
3 EL Gin (bei mir Beefeater)
1 gehäufter TL Maisstärke + 2 EL Wasser
noch 2 weitere EL Gin

Für den Pudding: Alle Zutaten in einen Topf geben, mit dem Schneebesen verrühren und erhitzen. Dabei immer wieder mal umrühren, damit der Grieß euch nicht anbrennt. Grießpudding einmal aufkochen und etwas eindicken lassen. Dann vom Herd nehmen und in vorbereitete Schalen oder Gläser aufteilen.

Inzwischen die TK-Heidelbeeren mit Wasser und 3 EL Gin in einen Topf geben und über mittlerer Hitze erhitzen. Maisstärke mit Wasser glattrühren. Heidelbeeren aufkochen lassen, Maisstärkemischung unterrühren und noch 1-2 Minuten köcheln und eindicken lassen, dabei immer wieder umrühren. Vom Herd nehmen und ein paar Minuten auskühlen lassen, dann die restlichen 2 EL Gin unterrühren. Heidelbeermischung auf die Grießpuddingportionen verteilen. Entweder kurz auskühlen lassen und warm genießen oder vollständig erkalten lassen, abdecken bzw. verschließen und im Kühlschrank kalt stellen.

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  • Reply
    Claudi
    13. Mai 2016 at 09:22

    Oh, ich liebe Griespudding!!
    Und die Kombi Heidelbeeren und Gin kann ich mir auch sehr gut vorstellen, das muss ich mir auf jeden Fall merken!

    lg,
    Claudi

    • Reply
      Elisabeth
      15. Mai 2016 at 09:37

      Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    14. Mai 2016 at 10:23

    Ich liebe Griespudding, gibt es deswegen bei mir besonders in den kalten Wintermonanten öfters!Die Idee mit den Gin-Heidelbeeren ist wirklich super, das werde ich probieren!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reply
      Elisabeth
      15. Mai 2016 at 09:37

      Stimmt, als warmes Dessert ist das im Winter sicher besonders toll!

  • Reply
    Kirsten
    14. Mai 2016 at 23:34

    Liebe Elisabeth,

    das hört sich super an! Ich mag Grießpudding auch sehr gern, muss zu meiner Schande aber gestehen, dass ich ihn bisher noch nie selbstgemacht, sondern immer fertig gekauft habe… Ich esse ihn gern mit Erdbeeren oder Rhabarberkompott, aber mit Heidelbeeren ist es sicher auch lecker. Hmmmm Gin… Gin und ich bzw. wohl eher Gin Tonic und ich waren früher dicke Freunde, bis ich es auf einer Feier vor ein paar Jahren damit mal ziemlich übertrieben hab und seitdem komm ich leider nicht mehr so richtig ran. Aber ich überlege, ob ich es mit diesem Rezept vielleicht mal wieder wagen sollte 🙂

    Liebe Grüße,
    Kirsten

    • Reply
      Elisabeth
      15. Mai 2016 at 09:44

      Hallo Kristen, ich hab ihn auch zum ersten Mal selbst gemacht aber es lohnt sich 🙂 Erdbeeren und Rhabarberkompott kann ich mir auch ganz toll dazu vorstellen!
      Haha, unter diesen Umständen verstehe ich, dass sich deine Begeisterung für Gin in Grenzen hält. Ich finde Heidelbeeren sind so süß, wenn sie erhitzt werden, dass sie irgendeinen Kontrapunkt brauchen, gut vorstellen kann ich mir auch etwas Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale. Oder eben das Erdbeer-Rhabarberkompott, ich glaub damit versuch ich es als nächstes!

  • Reply
    Jenni
    26. Mai 2016 at 12:29

    Liebe Elisabeth!

    Ich liebe Grießpudding auch nach wie vor und mache ihn mir gerne vor allem in den Wintermonaten selbst. Da ich um Alkohol einen Bogen mache (das schmeckt mir irgendwie alles nicht, genau wie Kaffee – in der Hinsicht werde ich wohl immer Kind bleiben 😉 ), wäre das mit dem Gin wohl eher nichts für mich, aber das habe ich dir ja schon auf Instagram gesagt. 🙂
    Warum ich hier nochmal kommentiere: Ich liebe deine Fotos! Du machst sie immer schöner und es ist wirklich eine Freude, sich das anzuschauen! Weiter so! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Elisabeth
      27. Mai 2016 at 17:19

      Liebe Jenni,
      du hast mir mit deinem lieben Kommentar gerade ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert! :-* Vielen Dank für dein Lob für meine Fotos, darüber freue ich mich riesig!
      Zum Grießpudding: Der schmeckt natürlich, wie gesagt, auch ganz ohne Alkohol! Wenn du bei den Heidelbeeren bleibst, würde ich sie ev. mit Zitronensaft und -schale abschmecken und einen Teil des Gins mit Wasser ersetzen.

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