Süßes Weihnachten

Maronen-Creme mit knackigen Schoko-Crossies

Alles mit Maronen ist für mich automatisch weihnachtlich. Ob herzhaft oder süß, Maronen sind unglaublich vielseitig einsetzbar und ich liebe ihren feinen Geschmack. Heute gibt es es eine weihnachtliche Dessert-Idee für euch (die natürlich auch abseits der Feiertage schmeckt): Maronen-Creme mit knackigen Schoko-Crossies.

Die Basis der Creme ist (neben den Maronen) Seidentofu. Ich stand Seidentofu lange etwas skeptisch gegenüber und wollte ihn nie so recht in cremigen Desserts einsetzen. Ich hatte immer Sorge, dass das Soja geschmacklich zu auffällig sein könnte. Heute weiß ich, dass diese Sorge unbegründet war. Seidentofu schmeckt nach fast nichts und nimmt dankbar alle Aromen an, die man ihm zur Seite stellt.

Heute sind das Maronen, viel Vanille, weiße Schokolade und ein Hauch Kakao. Mehr braucht es nicht für Dessertglück, wenn ihr mich fragt!

Der ganz besondere Clou an diesem Rezept sind aber die Schoko-Crossies. Schokolade passt geschmacklich perfekt zum Maronendessert, doch das ganz Besondere ist der Kontrast zwischen seidiger Creme und knackigen Crossies – nicht nur vom Geschmack, auch von der Struktur lebt dieses Dessert!

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Und weil ich ja meistens auch recht praktisch denke, sei noch gesagt: Das Dessert ist ideal für die Feiertage, denn es lässt sich super am Vortag zubereiten und lagert dann einfach abgedeckt im Kühlschrank bis es Zeit für die Nachspeise ist. Zum Servieren einfach mit frischen Crossies und eventuell einem Blättchen Minze oder Melisse dekorieren.

5.0 from 1 reviews
Maronen-Creme mit knackigen Schoko-Crossies
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Zeit gesamt
 
Die Crossies sowie die Creme lassen sich toll am Vortag vorbereiten und im Kühlschrank bis zum Servieren lagern. Die Crossies am besten einen Tag zuvor herstellen, damit die Schokolade gut fest werden kann.
Portionen: 4
Zutaten:
Schoko-Crossies:
  • 100g Zartbitterschokolade (vegan)
  • 40g Cornflakes
Maronenmousse:
  • 50ml Sojamilch
  • 250g Maronen (gegart und geschält)
  • 400g Seidentofu
  • 100g vegane weiße Schokolade (ich mag "White Vanilla" von iChoc)
  • 1 TL Vanille
  • 45g Staubzucker (=Puderzucker)
  • 2 leicht gehäufte TL Kakao
So wird's gemacht:
Die Crossies:
  1. Schokolade vorsichtig im Wasserbad schmelzen lassen, in einer Schüssel mit den Cornflakes vermischen und die Mischung mithilfe von zwei Teelöffeln in Häufchen auf einen mit Backpapier belegten Teller setzen.
  2. In einem kühlen Raum fest werden lassen,
Die Creme:
  1. Die weiße Schokolade im Wasserbad vorsichtig schmelzen lassen. Die Maronen im Blitzhacker/Foodprocessor sehr fein mahlen. Schokolade und alle übrigen Zutaten dazugeben und zu einer feinen Creme pürieren.
  2. Gläser bereitstellen, und die Hälfte der Creme gleichmäßig darauf verteilen. Dann in jedes Glas ein paar Schoko-Crossies legen (einige Schoko-Crossies als Topping aufbewahren). Die restliche Creme auf die Gläser verteilen, Gläser abdecken und im Kühlschrank einige Stunden kalt stellen.
  3. Erst kurz vor dem Servieren mit den restlichen Crossies dekorieren, damit sie auch wirklich ultimativ knackig bleiben.

 

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15 Comments

  • Reply
    Brigitte von B.B.'s Bakery
    15. Dezember 2016 at 09:12

    Liebe Elisabeth,

    das sieht super fein aus und Du hast so toll angerichtet. Ich liebe Maronen und weiße Schokolade, das wäre also tatsächlich ein perfektes Dessert für unser Weihnachtsessen (ich habe mich noch immer nicht entschieden, was ich letztlich mache ;-).
    Danke für die schöne Inspiration.
    Süße Grüße
    Brigitte

    • Reply
      Elisabeth
      15. Dezember 2016 at 18:38

      Liebe Brigitte,
      vielen Dank! Weiße Schokolade und Maronen stehen bei mir auch hoch im Kurs gerade 🙂 Ich bin ja schon gespannt, welches Dessert es bei dir zu Weihnachten geben wird!
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Kirschbiene
    15. Dezember 2016 at 10:56

    Huhu Elisabeth,
    das muss ich ausprobieren! Dieses Rezept liest sich einfach herrlich und wunderbar weihnachtlich. Ich verwende zwar eigentlich keinen raffinierten Zucker mehr, aber für dieses Rezept würde ich glatt eine Ausnahme machen und mir Puderzucker zulegen ;-).
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Reply
      Elisabeth
      15. Dezember 2016 at 18:40

      Liebe Bianca,
      hach das freut mich, vielen Dank! Vielleicht könntest du den Zucker durch Birkenzucker ersetzen? Der ist ja recht fein und löst sich auch ganz gut auf. Oder vielleicht kann man den sogar in der Kaffeemühle pulverisieren. Oder die Sojamilch weglassen und mit einem Sirup süßen. Viele Möglichkeiten 😀
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

      • Reply
        Kirschbiene
        16. Dezember 2016 at 10:18

        Das Rezept ist schon ausgedruckt und liegt in der Küche bereit ;-). Stimmt, ich könnte Birkenzucker zu Staubzucker mahlen – danke für die Idee, darauf bin ich gar nicht gekommen. Oder ich probiere das mit dem Sirup aus, ich könnte mir vorstellen, dass Ahornsirup toll zu den Maronen passt. Hach – ich freue mich schon aufs Ausprobieren!
        Liebe Grüße
        Bianca

        • Reply
          Elisabeth
          17. Dezember 2016 at 06:27

          Ich bin gespannt, wie du es dann machst 🙂 Könnte mir auch vorstellen, dass es mit Ahornsirup gut wird! 😀

  • Reply
    Jenni
    15. Dezember 2016 at 13:53

    Liebe Elisabeth!

    Ich kann mich den anderen beiden nur anschließen: Das sieht aber nach dem absolut perfekten Weihnachts-Dessert aus! Ich glaube, ich brauche unbedingt Maronen!
    Desserts mit Seidentofu sind generell absolut unschlagbar (ich denke da nur an Schoko-Avocado-Creme…hach!) – schade, dass es ihn nicht unverpackt oder wenigstens nur in Papier oder mehr oder wenig abbaubaren Materialien verpackt zu kaufen gibt. So hält sich unser Seidentofu-Konsum sehr in Grenzen – aber ich denke, zu Weihnachten kann man auf jeden Fall einmal eine Ausnahme machen. 🙂

    Das Rezept ist auf jeden Fall abgespeichert!

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Elisabeth
      15. Dezember 2016 at 18:46

      Liebe Jenni,
      ja ich bin wie gesagt noch dabei, die Einsatzmöglichkeiten zu erkunden 😀 Schoko-Avocado-Creme klingt fantastisch! <3
      Besonders oft gibt es Seidentofu bei uns auch nicht. Leider, leider ist der immer in viel Plastik eingepackt 🙁 Die einzige alternative Verpackungsmöglichkeit wären wohl Pfandgläser…
      Aber zu Weihnachten nehme ich es ehrlich gesagt auch nicht so genau 😉
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

      • Reply
        Jenni
        22. Dezember 2016 at 11:52

        Liebe Elisabeth!

        Das finde ich eine sehr gesunde Einstellung – das gefällt mir! 🙂

        Liebe Grüße
        Jenni

  • Reply
    Ela
    16. Dezember 2016 at 09:58

    Ohhh das sieht aber total lecker aus! 🙂 Ich liebe Maronen, als Creme hab ich sie aber noch nicht gegessen.
    Liebe Grüße,
    Ela

    • Reply
      Elisabeth
      17. Dezember 2016 at 06:28

      Liebe Ela,
      Danke! Für Maronenliebhaber definitiv einen Versuch wert 🙂
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Mihl
    18. Dezember 2016 at 17:11

    Ich schmecke Seidentofu eigentlich immer sehr stark heraus, aber ich glaube Dir, dass es in diesem Fall nicht so ist. 😀 Außerdem liebe ich Maronen und mache viel zu selten was damit. Sieht unglaublich toll aus!

    • Reply
      Elisabeth
      18. Dezember 2016 at 17:55

      Vielen Dank! 🙂 Ich überlege gerade, ob es sein könnte, dass sich mein Geschmack geändert hat und ich deshalb den Tofu nicht herausschmecke 😉 Ich werde das mal an ein paar anderen Seidentofu-Rezepten testen.
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Maren
    30. Dezember 2016 at 22:59

    Das sieht echt toll aus! Aber ich fürchte das bekomme ich jetzt nicht mehr bis morgen abend hin :/…ich brauche etwas schnelleres ^^^…ja ich weiß ich bin selber schuld, hätte auch einfach früher anfangen können…aber wie das dann ja so ist :/…nun gut ich finde bestimmt noch was gutes! 😉 Danke trotzdem für das Rezept, ich werde es mir merken! ;)…Einen guten Rutsch und liebe Grüße aus’m urlaub meran ! Maren

    • Reply
      Elisabeth
      1. Januar 2017 at 09:59

      Liebe Maren,
      haha so geht es mir auch manchmal – die guten Ideen kommen zu spät, wenn ich keine Zeit mehr habe 😉 Vielleicht klappt es ja das nächste Mal, ich freue mich, wenn du das Rezept mal testest 🙂 Ein frohes neues Jahr und schönen Urlaub!
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

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