Quinoa-Salat
Hauptgerichte Salat Zum Mitnehmen

Lunch to go: Quinoa-Salat mit Rotkraut, Cranberries und Cashewnüssen

Ich bin ja kein sehr großer Fan von Blattsalaten. Mit einem guten Dressing esse ich sie manchmal ganz gerne im Restaurant aber selbst gemacht habe ich mir den ganzen Sommer über keinen einzigen Salat. (Note to future self: nächstes Jahr kannst du dir den optimistischen Anbau von Pflücksalat sparen). Ganz anders sieht die Sache allerdings aus, wenn es um Salate aus Gemüse, Hülsenfrüchten oder Getreide geht. Ich liebe Salate, die man als Hauptmahlzeit essen kann, ohne nach einer Stunden wieder hungrig zu sein. Linsensalat mit Nüssen und Rucola ist toll! Ganz besonders mag ich auch Quinoa-Salate wie diesen hier. Das Grundprinzip ist einfach und kann gut mit Gemüse der Saison abgewandelt werden. Um saisonal zu bleiben habe ich diesmal Rotkraut als Hauptgemüsezutat verwendet, das macht eine fröhlich pinke Farbe und passt außerdem hervorragend zu dem zitronig-fruchtigen Dressing.

Ich mag außerdem, dass der Salat sowohl warm als auch kalt genial schmeckt. Gut gekühlt hält er sich einige Tage und zum Mitnehmen ins Büro ist er perfekt – kein Ausrinnen, kein Aufwärmen, kein schlechtes Gewissen und kein nachmittägliches Food-Koma, denn gesund und leicht ist er auch noch. Auch auf einem Buffet oder im Sommer als Beilage zum Grillen macht er sich sehr gut. Ich habe den Salat schon zig-mal mit verschiedenen Gemüsesorten gemacht. Sehr lecker war zum Beispiel auch Hokkaido-Kürbis. Wer mag, gibt noch eine Dose abgetropfte Kichererbsen dazu. Immer dabei hatte ich Cranberries und Cashewkerne und natürlich die Marinade mit Estragon und Zitronensaft. (Lasst übrigens auf keinen Fall den Estragon weg, der ist eine wichtige Geschmackskomponente!)

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Zutaten für ca. 4 Portionen:
1 Tasse Quinoa (ungekocht)
1/2 Kopf Rotkraut (Blaukraut), ca. 410 g
1 gelbe Paprika
150g Cashewkerne
70g getrocknete Cranberries
3 EL Olivenöl
6 EL Zitronensaft
150ml Mangosaft (ersatzweise Orangensaft)
2 TL Estragon, getrocknet
Salz und Pfeffer
1 Bund Petersilie oder Koriandergrün

Quinoa nach Packungsanleitung kochen und etwas auskühlen lassen. Beim Rotkraut den Strunk keilförmig herausschneiden, ev. die äußeren Blätter entfernen und in feine, mundgerechte Streifen schneiden. Paprika würfeln. Cashewkerne in einer trockenen Pfanne über mittlerer Hitze goldbraun rösten und beiseite stellen. Petersilie oder Koriander waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und hacken. Olivenöl in eine große Pfanne geben und Rotkraut und Paprika darin scharf anbraten (ca. 5 Minuten), danach Hitze zurückdrehen, Estragon und Cranberries dazugeben, salzen und pfeffern und noch etwa 5 Minuten dünsten. Quinoa dazugeben und mischen. Zitronensaft und Mangosaft unterrühren, vom Herd nehmen, gehackte Kräuter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lauwarm oder kalt servieren.

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1 Comment

  • Reply
    kekstesterin
    22. November 2015 at 19:35

    wow, genau meins! davon hätt ich jetzt gern ein schüsselchen!

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