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Leichter Leben 2016 und die Use Up Along 2016 Challenge

9. Januar 2016

Eines meiner ganz zentralen Ziele für 2016: Ich möchte in vielen Bereichen meines Lebens gründlich ausmisten, aufräumen, reduzieren und vereinfachen. Ein „Zuviel“ ist immer eine große Belastung, die man aber oft erst dann als solche wahrnimmt, wenn sie endlich wieder verschwunden ist.

In unserem Leben des permanenten Überflusses merken wir oft gar nicht, wie sich mehr und mehr Dinge in unseren Alltag, unseren Wohnraum und unsere Terminkalender schleichen, die wir eigentlich weder brauchen noch wirklich zu schätzen wissen.

In diesem Sinne werde ich 2016 meine Lebensbereich einen nach dem anderen aufräumen und überarbeiten. Ich möchte auf das Wesentliche reduzieren, unnötigen Ballast loswerden und somit endlich wieder freien Blick auf die Dinge haben, die mir wirklich wichtig sind.

Es lebt sich einfach leichter, wenn uns nicht tausend überflüssige Kleinigkeiten am Bein hängen.

Die „Use Up Along 2016“-Challenge, die auch dieses Jahr wieder von twoodledrum und Hüpfgemüse organisiert wird, könnte deshalb gar nicht passender kommen! Unsere Küchenschränke hatten das Make-Over dringend nötig.

Ich habe zum ersten Mal seit 2,5 Jahren alles hervorgeholt und inspiziert – längst vergessene Zutaten erblickten wieder das Licht des Tages. Ich musste feststellen, dass wir nicht weniger als fünf angebrochene Gläser Erdnussmus besitzen, die meisten fast, aber nicht ganz, aufgebraucht. Auch der Teebestand kann sich mit fast 40 verschiedenen Sorten sehen lassen, die Hälfte davon bereits gut über ein Jahr alt. („Hi, ich heiße Elisabeth und bin ein Tee-Shopaholic“).

Andere „Problembereiche“: Gewürzmischungen (ca. 7 verschiedenen Currymischungen, die wir nie verwenden), verschiedenste Nudelreste und diverse Zutaten für meine „Fantasie-Küche“, die ich gekauft habe weil sie interessant/gesund/etc. klingen, aber nicht weil ich sie unbedingt essen bzw. zubereiten will (Hallo Amaranth, Mie-Nudeln, Soja-Big-Steaks und Erdmandelflocken).

Im Kühlschrank und Tiefkühlfach hatten sich ebenfalls ein paar Kandidaten versteckt, die gerne aufgebraucht werden wollen aber da wir dort doch etwas häufiger aufräumen, war es nicht ganz so schlimm.

Anschließend habe ich alle nichtgekühlten Zutaten in einen separaten Schrank geräumt, damit sie nicht wieder in einer Ecke verschwinden können, und unseren regulären Vorratsschrank gründlich durchgeputzt und neu geordnet. Was für eine Wohltat! Alles hat wieder seinen Platz, ist übersichtlich und gut erreichbar. Kochen macht gleich mehr Spaß und der Wocheneinkauf lässt sich mühelos verstauen.

Hier seht ihr, was wir bis Ende Februar verbraucht haben wollen (minus Tiefkühlfach-Inhalt):

Bestandsaufnahme Use Up Along

Sieht eigentlich gar nicht so schlimm aus, aber ich habe auch einiges übereinander gestapelt.

Die Liste der einzelnen Zutaten zeigt die Wahrheit:

Kühlschrank:
Rote Rüben Saft
Pumpkin Spice Sirup
Halloumi
2x Räuchertofu
2x Blätterteig
Pickle
Dirndl-Chutney
Wasabi-Paste
eingelegte Zucchini
getrocknete Tomaten in Öl
Paprika-Pesto
Mayonnaise
Preiselbeermarmelade
Apfel-Ingwer-Marmelade
Butter
eingelegte Pfefferoni
Tiefkühlfach:
Kohlsprossen
Erbsen
Spinat
gefüllte Kartoffeltaler
Himbeeren
Tee:
Lemongrass-Tee
Bambus-Tee
Genmaicha-Tee
2x Eistee Physalis
Jasmin-Tee
Weißer Tee
Basentee
Pi Lo Chun Tee
Oase der Ruhe Tee
Bio Marsala Chai Gewürzmischung
Gebrannte Mandel Tee
Rudolph’s Special Tee
Grüner Tee
Ginger Lemon Tee
Wu Lu Nebeltee
Mozart-Tee
getrocknete Limetten
Gewürze:
Gewürzmischung Pilze
Grill-Kartoffelgewürz
Japanisches Reisgewürz
Curry Jaipur
China Gourmet Gewürzmischung
Curry Grün India
Namenloses Currypulver
Ras el Hanout
Curry Madras
Fernweh Gewürzmischung
getrocknete Korianderblätter
Yokos Tofugewürz
Vorratsschrank
Hagelzucker
Mandelblättchen
Mandelsplitter
Vanillezucker, selbstgemacht
6x Nudelreste
Sonnenblumenkerne
Himbeermarmelade
Aprikose-Goji-Marmelade
Weingartenpfirsichmarmelade
Orgran No Egg Eiersatz
Mie-Nudeln
Marzipan
Vanillepuddingpulver
4x angebrochene Erdnussbutter/Erdnussmus (+ 1x frisch angebrochen)
Maronencreme
Kürbiskerne
Schokokekse
Tahini
Kichererbsen, getrocknet
Black Eyed Beans, getrocknet
Soja Medaillons
Soja „Rinderfilets“
Soja Big Steaks
Walnüsse in Honig
Bananenchips
Zartbitterschokolade
2x Chocolate Chips zum Backen
getrocknete Erdbeeren
Erdmandelflocken
Optifibre
Kastanienmehl
Maismehl
2x getrocknete Apfelringe
Amaranth
Sprossen-Samen Gourmet Mischung
Radieschensprossen-Samen
Sprossen-Samen Vital Mischung
Rollgerste
Salat-Kern-Mix
Schokoladen-Fondue Zartbitter
Sauerkraut
Popcorn Mais
Ananas, getrocknet
Mango, getrocknet
3x Lasagne-Platten
Graines de Lavande

Ich bin doch überrascht, wie viel tatsächlich zusammengekommen ist. Das systematische Aufbrauchen wird mir hoffentlich eine Lehre sein, es nicht mehr so weit kommen zu lassen und in Zukunft Zutaten mit mehr Bedacht einzukaufen.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr vorbildlich in eurer Vorratshaltung oder eher so wie ich veranlagt 😉 Macht ihr mit bei der Challenge?

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  • Reply
    Carola
    10. Januar 2016 at 20:18

    Hallo Elisabeth,
    schön, dass du dabei bist! 🙂 Entrümpeln kann ich nur empfehlen – ich bin jetzt seit sechs Jahren dran und langsam so weit, dass a) alles gut in die Wohnung passt und b) kein Zeug mehr da ist, das mir ein schlechtes Gewissen macht („Eigentlich sollte ich doch mal…“). Was die Lebensmittel angeht, so habe ich letztes Jahr einen Durchbruch erzielt, glaube ich. Für mich war die Lösung, viel weniger überhaupt erst in die Küche zu lassen – Stichwort „interessante Zutaten“… In diesem Sinne: Viel Erfolg beim Aufbrauchen!
    Liebe Grüße
    Carola

    • Reply
      Elisabeth
      11. Januar 2016 at 09:17

      Hallo Carola,
      hui sechs Jahre, da hab ich ja noch einiges vor mir! Das klingt aber gut, also, dass kein Zeug mehr da ist, das ein schlechtes Gewissen macht!
      Vor bezüglich Lebensmittel, aber auch sonst, sehe ich auch, dass ich vor allem daran arbeiten muss, dass erst gar nicht mehr so viel in die Wohnung kommt! Ich denke das Aufbrauchen der ungeliebten Zutaten wird da hoffentlich sehr lehrreich für mich sein 🙂
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Claudia
    11. Januar 2016 at 13:17

    Hallo Elisabeth,

    schön, dass du dabei bist! Dass Zuviel eine Belastung ist, die man erst merkt, wenn sie weg ist, hast du so passend gesagt! Ich entrümpel – wie Carola – auch schon ein paar Jahre und finde es mittlerweile sehr befreiend, dass ich die meisten meiner Sachen auch regelmäßig benutzte und mich „erfreuen“. Beim Tee hat mir geholfen, den Platz, den er einnehmen darf, einzugrenzen. Es kommt erst wieder neuer rein, wenn welcher ausgetrunken ist.
    Amaranth hatte ich letztes Jahr im UseUpAlong, mag ich auch nicht sooo gerne, aber als Suppeneinlage war es dann schon gut 🙂

    lg,
    Claudi

    • Reply
      Elisabeth
      11. Januar 2016 at 15:51

      Hallo Claudia,
      danke 🙂 Du hast vollkommen recht, es ist wirklich total befreiend, wenn nur noch die Sachen da sind, die auch tatsächlich benutzt werden und mich erfreuen. In kleinen Teilbereichen habe ich das schon umgesetzt, aber es gibt noch viel zu tun.
      Das mit dem begrenzten Platz ist eine gute Idee, bisschen so wie dieses Kleiderschrank-Prinzip, dass man erst dann einen neuen Pullover kaufen darf wenn dafür ein alter rausfliegt ^^
      Der Amaranth nervt mich weil man den so lange kochen muss und er dann trotzdem nicht richtig weich wird :-< Suppeneinlage könnte ich aber echt mal probieren!
      LG
      Elisabeth

      • Reply
        Claudia
        13. Januar 2016 at 09:18

        Ja, ich find die Konsistenz von Amaranth pur auch etwas merkwürdig 😉

        • Reply
          Claudia
          13. Januar 2016 at 09:32

          ach so, neben Suppe finde ich es aber als Porridge-Ersatz auch gut 🙂

          • Elisabeth
            13. Januar 2016 at 14:23

            Als Porridge werd ich ihm nochmal eine Chance geben, obwohl mich das beim ersten Mal nicht so wirklich überzeugt hat :-< naja, jetzt weiß ich, dass ich wohl keinen Amaranth mehr kaufen sollte, auch wenn er immer so interessant klingt 😀

  • Reply
    Ulli
    13. Januar 2016 at 12:26

    Oh wie toll, ich finde das super!! Ich mache das auch laufend, in der ganzen Wohnung ausmisten, und wir verkaufen so viel über Willhaben, das meine Freundin schon mal meinte ob wir überhaupt noch Sachen haben 😉 Haben wir natürlich, irgendwie kommt ja immer was dazu.
    Die Küchenchallenge mache ich auch ab und zu weil mir das viele Zeug auf die Nerven geht, da sammelt sich doch echt immer viel an!!
    Viel Erfolg beim Aufbrauchen! lg Ulli

    • Reply
      Elisabeth
      13. Januar 2016 at 14:21

      Hey Ulli, ich muss mir das auch endlich angewöhnen, dass ich laufend ausmiste und vor allem, ganz wichtig, nicht mehr zu viel Zeug zur Tür hereinlasse! Ich hab auch schon eine Box angelegt, mit Sachen, die auf Willhaben ein neues Zuhause bekommen sollen 😉
      LG Elisabeth

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