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Süßes

Gastpost #1: Weiße Schokoladen-Cups mit Johannisbeeren von „Kirschbiene kocht“

9. August 2016

Es geht los mit dem ersten von drei Gastposts! Den Anfang macht die liebe Bianca von dem genialen Blog „Kirschbiene kocht“. Wenn ihr ihn noch nicht kennt, schaut unbedingt mal vorbei! Bianca kocht vegan, gluten- und Haushaltszuckerfrei und macht von all ihren köstlichen Kreationen auch noch wunderschöne Fotos – jedes Mal wenn ich auf ihren Blog klicke läuft mir das Wasser im Mund zusammen und ich würde am liebsten in meinen Bildschirm beißen. Den saftigen Buchweizen-Walnuss-Kuchen mit Kirschen habe ich zum Beispiel ganz unverschämt bei ihr abgeschaut 🙂

Die Weißen Schokoladen-Cups, die sie heute mitgebracht hat, sind der beste Beweis für Biancas Koch- und Fotokünste! Zu allem Überfluss kann sie auch noch toll schreiben, aber lest selbst:

Es freut mich, einen Gastbeitrag für Homemade Delicousness schreiben zu dürfen. So ein Blog ist schließlich wie ein kleines virtuelles Zuhause. Und dass Elisabeth mich in ihres eingeladen hat, finde ich ganz wunderbar. Wie es sich für einen guten Gast gehört, habe ich auch ein Gastgeschenk mitgebracht und verspreche, mich anständig zu benehmen 🙂

Wenn dieser Beitrag online geht, ist Elisabeth mit ihrem frisch angetrauten Mann bereits flitternd in der Weltgeschichte unterwegs. Elisabeth, ich wünsche euch an dieser Stelle (nachträglich) alles Liebe zur Heirat! Ich hoffe, eure Ehe wird wild, fröhlich, inspirierend sein und ihr werdet euren Hochzeitstag in allerbester Erinnerung behalten. Aber ich denke, das werdet ihr. So oder so. Egal, ob das Wetter mitgespielt hat oder nicht, ob der Trauzeuge seine Ansprache verbockt hat, ob dein Mann dir beim Hochzeitswalzer auf die Füße getreten ist oder ob du spät nach der Feier vom vielen Tanzen pflaumengroße Blasen an den Füßen hattest.

Im Gegenteil – ich glaube, es sind diese kleinen Missgeschicke und Unperfektheiten, die zu einer perfekten Hochzeit gehören. Bei meiner eigenen Hochzeit waren dies: Regen und Temperaturen gerade mal knapp im zweistelligen Bereich. Aus einem Sektempfang im frühlingshaften Rosengarten wurde somit ein kuscheliger Umtrunk im Kaminzimmer. Unser Hochzeitstanz, für den mein Mann und ich zuvor mühsam in der Tanzschule geschuftet hatten, sah aus als kämen wir frisch vom Planeten der Roboter. Mein wohlwollender Frisör hatte meine kunstvolle Hochsteckfrisur dermaßen an meiner Kopfhaut festgetackert, dass ich eine handlange blutige Strieme davontrug. Ohne Blessuren keine richtige Hochzeit, würde ich meinen.

Weiße Schokoladen-Cups mit Kokos und Johannisbeere_1
Mein heutiges Gastgeschenk steht ebenfalls ganz im Zeichen von Heiraten & Hochzeitsfeiern. Weiße Schokolade trifft rote Johannisbeeren. Man muss kein Raketenwissenschaftler sein, um die Botschaft zu verstehen, gell? Weiß wie Brautkleid, Schleier und Hochzeitsschuhe (Elisabeth, ich hoffe, du bist nicht in Pink gegangen?). Rot wie die Liebe. Heute bin ich im Romantikmodus. Natürlich schmecken diese Schokoladen-Cups mit Johannisbeeren auch dann, wenn man sich gerade mit seinem Liebsten verkracht hat (vielleicht gerade dann).

Es werden nicht viele Zutaten benötigt, um diese kleinen Cups zuzubereiten. Neben Mandelmus und Ahornsirup habe ich unter anderem Kokosmus verwendet. Zu dieser Zutat ein paar erklärende Worte. Bei Kokosmus handelt es sich um die gemahlene Form des kompletten Kokosfleischs. Nach der Ernte werden die Kokosnüsse geschält und das Fruchtfleisch frisch zu Mus zermahlen – es enthält also die kompletten Bestandteile der Kokosnuss und schmeckt daher intensiv nach Kokos. Wer einen leistungsfähigen Foodprocessor hat, kann Kokosmus übrigens leicht selbst herstellen: Dazu werden getrocknete Kokosraspel so lange gemixt, bis sie eine cremige Konsistenz haben – voilà 🙂

Weiße Schokoladen-Cups mit Kokos und Johannisbeere_4

Weiße Schokoladen-Cups mit Kokos und Johannisbeeren

Für 12 Mini-Muffinförmchen braucht man:

40 g Kakaobutter
20 g Kokosöl
25 g Kokosmus
60 g weißes Mandelmus
3 EL Ahornsirup
1/2 TL Vanille
35 rote Johannisbeeren

Zubereitung:
1. Zwölf Mulden einer Mini-Muffinform mit Papierförmchen auskleiden oder eine Silikon-Muffinform verwenden.
2. Die Johannisbeeren in ein Sieb geben und kurz abbrausen, dann abtropfen lassen und anschließend vorsichtig trockentupfen.
3. Kakaobutter und Kokosöl in einem kleinen Töpfchen bei niedriger Temperatur schmelzen lassen. Zusammen mit allen anderen Zutaten – bis auf die Johannisbeeren – in einen Foodprocessor oder Mixer geben. Alles kurz mixen, bis eine cremige Masse entsteht.
4. Die Johannisbeeren auf die zwölf Muffinförmchen verteilen. Anschließend die weiße Schokoladenmasse auf die Johannisbeeren gießen. Die Form für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen und die Cups fest werden lassen.

Weiße Schokoladen-Cups mit Kokos und Johannisbeere_6

Vielen, vielen Dank liebe Bianca für diesen schönen Beitrag! Die Cups klingen so phänomenal lecker und deine Fotos sind so schön geworden, dass ich es kaum erwarten kann, das Rezept bald selbst zu testen!

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  • Reply
    Jenni
    9. August 2016 at 09:45

    Liebe Elisabeth, liebe Bianca!
    Wisst ihr, wie meine morgentliche Blog-Stöber-Routine ausschaut? Ich schaue zuerst auf Biancas und anschließend auf Elisabeths Blog vorbei (das impliziert keine Hierarchie, um Gottes Willen!) – und als ich heute Morgen keinen Artikel bei Bianca finden konnte, wollte ich schon etwas traurig wieder gehen, als mir dann dieser wundervolle Gastpost ins Auge sprang. Wie herrlich manchmal Zufälle sein können! 🙂
    Denn dass ich deine Schreibe, Bianca, sehr toll finde und deine kleinen Alltagsgeschichten liebe, die mit so einem ganz zarten, besonderem Zauber im Wort vorgetragen sind, ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr. 😉
    Diese kleinen Küchlein sehen aber – ganz abgesehen von den schönen Gedanken drumherum – wirklich sprichwörtlich zum Anbeißen aus – und ich kann deine Empfindung, Elisabeth, die mit dem In-den-Bildschirm-Beißen sehr gut nachvollziehen.
    Auch von mir an dieser Stelle übrigens nochmals herzliche Grüße in deine Flitterwochen – ich hoffe, ihr genießt sie und ich freue mich, bald wieder von dir zu lesen! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Elisabeth
      10. August 2016 at 17:58

      Liebe Jenni,
      wow vielen Dank für deine lieben Worte! Du hast auch meine Beziehung zu Biancas Blog wunderbar in Worte gefasst :-))
      Wir genießen unsere Reise sehr, vielen Dank! Gerade sind wir auf Roadtrip in Richtung Los Angeles und werden unterwegs hoffentlich noch einiges an Naturschönheit sehen!
      Alles Liebe,
      Elisabeth

  • Reply
    Kirschbiene
    9. August 2016 at 12:25

    Huhu Elisabeth,
    wie schön, dass mein Gastbeitrag nun online gegangen ist. Ich freue mich sehr, dass er dir gefällt! Und 1000 Dank für deine superlieben Worte zu meinem Blog, das freut mich wirklich unheimlich :-). Danke, danke!
    Ich bin schon gespannt, was du nach eurer Rückkehr über eure Hochzeit und eure anschließende Reise zu berichten hast – dir ist hoffentlich klar, dass wir hier Fotos sehen wollen ;-)?! Habt eine tolle Zeit und sammelt wunderschöne Eindrücke!

    @ Jenni: Du bist ja wirklich ein Schatz. Bei deinen Worten bekomme ich rote Ohren vor Freude. Wenn du wüsstest, wie sehr es mich freut, dass dir meine Texte und Rezepte so gut gefallen und dass du meinen Blog regelmäßig auf deiner Morgenrunde besuchst :-). Auch dir ein ganz dickes, fettes „Dankeschön“!

    Liebe Grüße
    Bianca

    • Reply
      Elisabeth
      10. August 2016 at 18:00

      Liebe Bianca,
      ich danke dir für den tollen Beitrag! Da lässt es sich super entspannt auf Urlaub fahren 🙂 Ich zeige euch gerne Fotos, davon wird es wohl mehr als genug geben auf meiner Speicherkarte 😉
      Danke dir und bis bald!
      Alles Liebe,
      Elisabeth

  • Reply
    Brigitte von B.B.'s Bakery
    18. August 2016 at 21:16

    Liebe Elisabeth, liebe Bianca,
    und noch so ein super Rezept mit den frechen Früchtchen, die anscheinend doch viel mehr schätzen als nur ich. 🙂 Vielen Dank dafür. Mit diesem wunderbaren Beitrag kann man wirklich getrost auf Urlaub fahren – ich hoffe, Du hast eine super Zeit auf Hawaii, liebe Elisabeth.
    Süße Grüße
    Brigitte

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