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Hauptgerichte

Comfort Food: Balsamico-Linsen mit gebratenen Rosmarin-Schupfnudeln

6. Oktober 2016
Balsamico-Linsen

Der Herbst ist jetzt wirklich eindeutig und endgültig da, mit Regen und Kälteeinbruch im Gepäck. Ich merke schon, wie früh es abends dunkel wird und das Aufstehen fällt morgens plötzlich viel schwerer. Der absolute Vorteil der kühleren Saison ist aber ihr unbestreitbarer Kuscheligkeitsfaktor. Tee, Kekse und deftiges, wärmendes Essen machen den Herbst so richtig gemütlich.

Zu letzterer Kategorie zählt das heutige Gericht: Herzhafter Linseneintopf mit selbstgemachten Schupfnudeln aus Kartoffelteig, die ich in der Pfanne mit Rosmarin knusprig angebraten habe. Ein richtiges Wohlfühl-Essen. Die Idee dafür habe ich mir von einem Restaurant abgeschaut, in dem ich genau diese Kombi auf der vegetarischen Karte gesehen habe.

Die Idee fand ich so gut, dass ich das Rezept zuhause einfach nachgebaut habe. Entstanden ist ein feines Essen für die kalte Jahreszeit, das noch dazu wunderbar regional umsetzbar ist. Die Herstellung von Kartoffelteig und Schupfnudeln ist zugegeben etwas Aufwand. Unter der Woche könnte man da aber auf fertige Gnocchi zurückgreifen und die genau gleich mit etwas Rosmarin in der Pfanne braten. Lecker schmeckt definitiv beides!

Was mir an dem Rezept ganz besonders gut gefällt: Die Zutaten sind simpel, aber das Ergebnis richtig sophisticated! So mag ich das am liebsten 🙂

Balsamico-Linsen mit Schupfnudeln

5.0 from 1 reviews
Comfort Food: Balsamico-Linsen mit gebratenen Rosmarin-Schupfnudeln
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Zeit gesamt
 
Portionen: 4-5
Zutaten:
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 2 EL Rohrzucker
  • 2 Karotten
  • 150ml Rotwein
  • 1l Wasser
  • 500g Belugalinsen
  • 1,5 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • 8 EL Balsamico
  • 2-3 TL Salz (bzw. nach Geschmack)
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1,5 kg Kartoffeln (mehlig)
  • 100g Kartoffelstärke
  • 50g Grieß
  • 1,5 TL Salz
  • 1 Messerspitze geriebene Muskatnuss
  • Rapsöl zum Anbraten
  • 1-2 EL getrockneter Rosmarin
So wird's gemacht:
  1. Für die Linsen:
  2. Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit Rapsöl über niedriger Hitze anbraten. Etwa 15 Minuten lang bräunen lassen, dabei immer wieder umrühren. Knoblauchzehen fein hacken. Karotten schälen und klein würfeln. Knoblauch, Karotten und Rohrzucker und zusammen mit Thymian in den Topf zu der Zwiebel geben, auf mittlere Hitze hochschalten und ein paar Minuten lang mitbraten und karamellisieren lassen, dabei immer wieder umrühren. Mit dem Rotwein aufgießen und offen ca. 10 Minuten lang einkochen lassen.
  3. Linsen, Wasser, gekörnte Gemüsebrühe und Lorbeerblätter dazugeben. Deckel halb auflegen und 30-35 Minuten lang kochen lassen. Immer wieder umrühren und inzwischen mit den Schupfnudeln beginnen (siehen unten). Zum Schluss mit Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Für die Schupfnudeln:
  5. Kartoffeln in Salzwasser 35 Minuten lang weich kochen. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und etwas abkühlen lassen. Schalen abziehen und Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken. Mit Kartoffelstärke, Grieß, Salz und Muskatnuss zu einem Teig verkneten. Vom Teig kleine Stücke abzwacken und mit den Händen zu Schupfnudeln formen. Diese auf ein sauberes Geschirrtuch legen (so lassen sie sich anschließen gut und ohne Spritzen ins heiße Wasser befördern). In einem mittelgroßen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und etwas salzen.
  6. Schupfnudeln portionsweise vom Tuch ins heiße Wasser gleiten lassen (bei mir drei Portionen) und im siedenden Wasser (kein sprudelndes Kochen) ca. 3 Minuten ziehen lassen (bzw. bis sie an der Oberfläche schwimmen). Mit einer Schöpfkelle herausheben und gut abtropfen lassen. In einer beschichteten Pfanne etwas Rapsöl gut erhitzen und Nudeln darin von allen Seiten goldbraun anbraten (dabei vor allem anfangs vorsichtig sein, weil die Nudeln nach dem Kochen noch recht weich sind). Rosmarin mit den Fingern etwas zerreiben und mitbraten.
  7. Die Linsen wenn nötig nochmals erhitzen und Schupfnudeln darauf servieren.

 

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  • Reply
    Jenni
    8. Oktober 2016 at 08:22

    Liebe Elisabeth!

    Das trifft sich ja wunderbar – ich habe vor kurzem ebenfalls in der Küche gestanden und Schupfnudeln kreiert – das erste Mal in meinem Leben, muss ich gestehen. Es ist wirklich einigermaßen viel Aufwand und daher nicht mal eben schnell unter der Woche nach der Arbeit getan – aber das Formen und Rollen macht soooo viel Spaß und das Gefühl am Ende, etwas komplett Eigenes hergestellt zu haben,, ist wunderbar. 🙂
    Die Sache mit dem Auf-der-Restaurantkarte-Sehen-und-es-zuhause-Nachbauen kommt mir auch schwer bekannt vor… 😉

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Elisabeth
      9. Oktober 2016 at 18:45

      Liebe Jenni,
      es waren auch bei mir die ersten Schupfnudeln 🙂 Fand es auch ganz toll, die endlich mal selbst zu machen. Wirklich was Feines für Tage, an denen man gut Zeit hat!
      Haha, zum Glück bin ich nicht die einzige, die heimlich bei Restaurants abschaut 😉
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

  • Reply
    Cosima | Ricemilkmaid Blog
    10. Oktober 2016 at 18:10

    Huhu Elisabeth,
    wow, die Schupfnudeln sehen echt unglaublich lecker aus! Ich bin ja ganz großer Fan von Gnocchi und denke daher, dass ich dein Rezept deswegen sicherlich bald mal ausprobieren werde. Grade die Kombination mit den Linsen finde ich echt gut gewählt! Ich schreibe dir dann, wie sie mir gefallen haben. 🙂

    Liebste Grüße,
    Cosima

    • Reply
      Elisabeth
      11. Oktober 2016 at 07:46

      Liebe Cosima,
      danke dir! Ich liebe Gnocchi auch und als Schnellvariante sind sie sicher toll anstelle der Schupfnudeln 🙂 Gutes Gelingen und ich hoffe, es schmeckt dir genauso gut wie mir!
      Liebe Grüße
      Elisabeth

  • Reply
    Kari
    22. November 2016 at 20:21

    Hab heut Abend Dein Linsenrezept gekocht. Es waren statt der Schupfnudeln noch ein paar Kartoffelknödel da, die ich in Butterschmalz mehr frittiert als angebraten habe. (In den letzten paar Minuten kam ein paar frische Rosmarinnadeln dazu)
    Will niiiee mehr eine andere Linsensuppe essen!!
    Danke fürs Rezept!
    Grüße von Kari

    • Reply
      Elisabeth
      22. November 2016 at 21:06

      Liebe Kari,
      ach ich freu mich einfach riesig, dass es dir so gut geschmeckt hat! Deine Version mit frittierten Kartoffelknödeln klingt fantastisch! Vielen Dank für deinen Kommentar 🙂
      Liebe Grüße,
      Elisabeth

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