Frühstück

Amaranth-Quinoa-Frühstück mit gedünstetem Apfel, Pecannüssen und Kakaonibs

Heute habe ich ein ganz besonders gutes Frühstück für euch, aus Amaranth und Quinoa, also eine richtige Superfood-Bombe! Amaranth war ja auf meiner UUA-Liste, und hat jetzt, nachdem er drei Jahre im Vorratsschrank ausharren musste, endlich seine Bestimmung gefunden.

Ich muss sagen, ich war bisher nicht sehr begeistert von Amaranth. Beim Kochen wird er (zumindest bei mir) ziemlich kompakt-pastenmäßig. Es hat mich irritiert, dass ich beim Kauen das Gefühl hatte, dass die einzelnen Körner zu klein zum Zerbeißen sind und ich wusste einfach nicht so recht, was ich damit anfangen soll – bis mir vor ein paar Wochen Lena’s Amaranth-Quinoa-Frühstück auf „A very vegan life“ über den Weg gelaufen ist.

Dieses Frühstück ist wirklich eine feine Sache! Durch das Mischen mit gekochtem Quinoa wird der Amaranth aufgelockert, der Quinoa hingegen bekommt dadurch ein bisschen mehr Substanz und geschmacklich ergänzen sich die beiden auch ganz wunderbar.

Ich habe sowohl Amaranth als auch Quinoa mit etwas Salz nach Packungsanweisung gekocht und dann gut verschlossen im Kühlschrank gelagert. Morgens geht es dann ganz schnell: Amaranth und Quinoa werden vorsichtig vermengt, bei Bedarf gewürzt und dann mit den Toppings versehen. Hier habe ich etwas abgewandelt: Besonders lecker für den Winter fand ich Apfel, den ich in Pumpkin-Spice-Sirup ein paar Minuten gedünstet habe. Da somit Zucker und Gewürze schon im Spiel waren, habe ich die Getreide-Mischung nicht mehr gewürzt oder gesüßt. Alternativ kann ich aber auch Lena’s ursprünglichen Würzvorschlag sehr empfehlen (Vanille, Zimt, Kardamom unter’s Getreide mischen und zum Süßen bei mir etwas Agavendicksaft – himmlisch!, als Obst dazu hatte ich dann warme TK-Himbeeren). Anstelle des Milchschaums (wie bei Lena), gab es bei mir Soja-Kokos-Joghurt oben drauf (danach bin ich zur Zeit ein wenig süchtig). Zum Drüberstreuen noch grob gehackte Pecannüsse und Kakaonibs. Vor allem die Kakaonibs finde ich hier ganz besonders toll, die bringen so einen tollen Crunch!

Amaranth Quinoa Frühstück 2

Wenn ihr nicht zufällig, wie ich, einen gigantischen Vorrat Pumpkin Spice Sirup im Kühlschrank habt, dann könnt ihr den Apfel natürlich auch mit ganz wenig Wasser, Agavendicksaft, gemahlener Vanille, Zimt und Kardamom dünsten oder die Gewürze und Süße einfach mit dem Getreide mischen und Obst nach Geschmack verwenden.

Dieses Frühstück ist definitiv einer meiner neuen Lieblinge am Morgen! Das Getreide kann sehr gut ein paar Tage im Kühlschrank lagern, so hat man mit einmal Vorkochen gleich das Frühstück für die nächsten drei Tage gesichert. Auch für Unterwegs oder zum Mitnehmen ins Büro bestens geeignet!

Für 2 Portionen:

(ich habe jeweils 1 Tasse Amaranth und 1 Tasse Quinoa nach Packungsanleitung mit etwas Salz gekocht. Das reichte für insgesamt 6 Portionen)

Zutaten:

4 gehäufte EL Quinoa (gekocht)
4 gehäufte EL Amaranth (gekocht)
1 Apfel
4 EL Pumpkin Spice Sirup (alternativ: 2 EL Wasser, gemahlene Vanille, gemahlener Zimt, gemahlener Kardamom und Agavendicksaft zum Süßen nach Geschmack)
eine kleine Handvoll Pecannüsse, grob gehackt
2 EL Kakaonibs
Kokos-Soja-Joghurt (ca. 4 EL, je nach Geschmack und Hunger)

Amaranth und Quinoa vorsichtig mit einer Gabel vermengen. Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und Apfel kleinschneiden. In einem kleinen Topf den Apfel mit dem Pumpkin-Spice-Sirup erhitzen und 5 Minuten weich dünsten. Getreide-Mischung auf zwei Müsli-Schalen verteilen, Joghurt nach Geschmack darüberlöffeln, gedünsteten Apfel dazugeben und mit gehackten Nüssen und Kakaonibs bestreuen.

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4 Comments

  • Reply
    Sabine
    2. Februar 2016 at 16:45

    Schaut super aus! Vorkochen macht natürlich Sinn und die Mischung der beiden klingt auch interessant. Agavendicksaft mag ich nicht so… ich find Dattelsirup so eine neue spannende Entdeckung… 😉
    Lg

    • Reply
      Elisabeth
      2. Februar 2016 at 17:04

      Hey Sabine, danke! 🙂 Du kannst natürlich jede Art von Sirup zum Süßen nehmen! Dattelsirup kenn ich noch gar nicht, den musst du mir mal zeigen!

  • Reply
    Krisi von Excusemebut...
    2. Februar 2016 at 19:42

    Mhh das ist ja wirklich ein tolles Frühstück. Die Idee es vorzukochen ist super, da wäre ich gar nicht drauf gekommen, wobei ich sonst immer Reis und Co in grösseren Mengen im Kühlschrank lager! Danke für die tolle Inspiration!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Reply
      Elisabeth
      3. Februar 2016 at 08:09

      Hallo Krisi 🙂 Freut mich, dass es dir gefällt!Ich bin auch nicht von selbst auf die Idee gekommen, vorzukochen, der Tipp kam ebenfalls von „A Very Vegan Life“!

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